Die passende Symbologie auswählen
Die Wahl der richtigen Symbologie hängt davon ab, wo der Code gescannt wird. Im Einzelhandel sind EAN-13 und UPC-A Standard, weil Kassensysteme weltweit darauf ausgelegt sind. EAN-13 dominiert in Europa, UPC-A vor allem in Nordamerika. Wer einzelne Produkte auszeichnen möchte, nutzt mit EAN-13 oder UPC-A genau diese Formate.
In der Logistik kommt ITF-14 für Umverpackungen und Paletten zum Einsatz, da es kompakt bleibt und auf Wellpappe gut lesbar ist. Für allgemeine Anwendungen wie Lagerverwaltung, Asset-Tracking oder interne Etiketten ist Code 128 die flexibelste Wahl: Es kodiert Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen mit hoher Dichte.
Code 39 ist älter und weniger dicht, dafür von vielen Industriescannern ohne Konfiguration lesbar. Codabar findet man noch in Bibliotheken und Laboren. Überlegen Sie zuerst, welches Scangerät den Code lesen muss, und richten Sie die Symbologie danach aus statt nach optischen Vorlieben.