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Barcode-Generator für alle gängigen Strichcode-Typen

Erstellen Sie Barcodes in EAN-13, UPC-A, Code 128, Code 39 und weiteren Symbologien. Größe und Höhe anpassen, als PNG oder SVG herunterladen.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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EAN, UPC, ITF und ISBN erwarten eine feste Ziffernanzahl; Code 128 und Code 39 akzeptieren Freitext.
Der Wert, der im Barcode codiert werden soll.
Modulbreiten-Multiplikator – höhere Werte erzeugen einen breiteren Barcode.
Höhe der Balken (in Millimetern).
Codierten Wert als lesbaren Text unter dem Barcode drucken.

Die passende Symbologie auswählen

Die Wahl der richtigen Symbologie hängt davon ab, wo der Code gescannt wird. Im Einzelhandel sind EAN-13 und UPC-A Standard, weil Kassensysteme weltweit darauf ausgelegt sind. EAN-13 dominiert in Europa, UPC-A vor allem in Nordamerika. Wer einzelne Produkte auszeichnen möchte, nutzt mit EAN-13 oder UPC-A genau diese Formate.

In der Logistik kommt ITF-14 für Umverpackungen und Paletten zum Einsatz, da es kompakt bleibt und auf Wellpappe gut lesbar ist. Für allgemeine Anwendungen wie Lagerverwaltung, Asset-Tracking oder interne Etiketten ist Code 128 die flexibelste Wahl: Es kodiert Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen mit hoher Dichte.

Code 39 ist älter und weniger dicht, dafür von vielen Industriescannern ohne Konfiguration lesbar. Codabar findet man noch in Bibliotheken und Laboren. Überlegen Sie zuerst, welches Scangerät den Code lesen muss, und richten Sie die Symbologie danach aus statt nach optischen Vorlieben.

Datenregeln je Barcode-Typ

Jede Symbologie hat eigene Regeln für Länge und erlaubte Zeichen. Numerische Codes erwarten eine feste Stellenzahl, und die Prüfziffer wird automatisch ergänzt.

Typ Eingabe Zeichen
EAN-13 12 Ziffern nur 0-9
EAN-8 7 Ziffern nur 0-9
UPC-A 11 Ziffern nur 0-9
Code 128 beliebig Text und Ziffern
Code 39 beliebig A-Z, 0-9, einige Symbole

Bei EAN-13 geben Sie 12 Stellen ein, die 13. Stelle ist die berechnete Prüfziffer. Ebenso erwartet UPC-A 11 Stellen plus eine automatische Prüfziffer. Gibt man eine falsche Anzahl ein, meldet das Werkzeug den Fehler, statt einen unscannbaren Code zu erzeugen.

Code 128 und Code 39 akzeptieren freien Text, etwa Seriennummern oder Artikelbezeichnungen. Achten Sie bei Code 39 darauf, dass Kleinbuchstaben nicht im Standardzeichensatz liegen. Prüfen Sie die Eingabe lieber einmal mehr, denn ein vertippter Wert wird sauber kodiert und fällt erst beim Scannen auf.

Größe für zuverlässiges Scannen

Die Lesbarkeit eines Barcodes hängt stärker von der Modulbreite ab als von der Gesamtgröße. Das Modul ist der schmalste Balken; alle anderen Breiten sind Vielfache davon. Ist das Modul zu klein, kann der Scanner benachbarte Striche nicht mehr trennen.

Für Standardetiketten hat sich eine Modulbreite ab etwa 0,33 mm bewährt. Über den Skalierungsfaktor im Werkzeug vergrößern Sie alle Module gleichmäßig. Eine größere Skala erhöht die Toleranz gegenüber Druckunschärfe und schräg gehaltenen Handscannern.

Die Balkenhöhe beeinflusst den Lesewinkel: Höhere Balken erlauben es, den Scanner leicht versetzt anzusetzen. Für 1D-Codes sind etwa 15 % der Breite als Höhe ein brauchbarer Richtwert, im Handel oft mehr.

Genauso wichtig ist die Ruhezone, der leere Rand links und rechts. Sie sollte mindestens das Zehnfache der Modulbreite betragen. Lassen Sie diesen Bereich frei und platzieren Sie dort keinen Text und keine Rahmenlinien, sonst bricht das Scannen ab.

Tipps für den Druck

Ein technisch korrekter Barcode nützt wenig, wenn der Druck den Kontrast zerstört. Streben Sie dunkle Balken auf hellem Grund an, idealerweise Schwarz auf Weiß. Rot oder helle Pastelltöne werden von vielen Scannern als leere Fläche gelesen.

Für den Druck lohnt sich das SVG-Format, weil es verlustfrei skaliert und auf jeder Auflösung scharf bleibt. Wenn Ihr Etikettendrucker nur Pixelbilder verarbeitet, nutzen Sie PNG mit ausreichend hoher Auflösung. Thermodirekt- und Thermotransferdrucker liefern ab etwa 300 dpi saubere Kanten.

Achten Sie auf das Material: Glänzende oder gewölbte Oberflächen erzeugen Reflexe, die Laserscanner stören. Matte Etiketten sind hier zuverlässiger. Bei Tiefkühl- oder Außeneinsatz sollte der Kleber zur Umgebung passen, damit sich das Etikett nicht ablöst.

Drucken Sie vor einer großen Auflage immer ein Testetikett und scannen Sie es mit dem realen Gerät. So erkennen Sie Probleme mit Kontrast, Ruhezone oder Auflösung, bevor Tausende fehlerhafte Etiketten entstehen.

Vom Generator zum geprüften Etikett

Ein durchdachter Ablauf spart Nacharbeit. Gehen Sie die folgenden Schritte der Reihe nach durch:

  1. Symbologie wählen passend zum Scanumfeld, etwa EAN-13 für den Handel oder Code 128 für interne Etiketten.
  2. Daten eingeben und die Stellenzahl prüfen; Prüfziffern ergänzt das Werkzeug automatisch.
  3. Skala und Höhe einstellen, damit Modulbreite und Ruhezone zum Etikett passen.
  4. Klartext einblenden, wenn die Ziffern auch für Menschen lesbar sein sollen.
  5. Exportieren als SVG für den Druck oder PNG für Bildschirm und Vorschau.

Nach dem Druck folgt die Gegenprobe. Lesen Sie den fertigen Code mit einem Scanner oder mit einem Barcode-Reader ein und vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrer Eingabe. Stimmt der Wert, ist das Etikett produktionsreif.

Dieses Hauptwerkzeug deckt die gängigen 1D-Formate ab. Für wiederkehrende Aufgaben mit nur einem Typ greifen Sie auf die spezialisierten Generatoren zu, die genau auf eine Symbologie zugeschnitten sind und Eingabefelder entsprechend vorbelegen.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Welchen Barcode-Typ sollte ich für Einzelhandelsprodukte verwenden?

Für Produkte im stationären Handel sind EAN-13 in Europa und UPC-A in Nordamerika der Standard. Beide werden von Kassensystemen weltweit erkannt. EAN-13 erwartet 12 Ziffern, UPC-A 11, die Prüfziffer kommt automatisch dazu. Eine gültige Artikelnummer beziehen Sie über GS1, damit der Code im Handel eindeutig bleibt.

Wie erzeuge ich einen Barcode aus freiem Text?

Wählen Sie Code 128 oder Code 39 als Symbologie, denn beide kodieren Buchstaben und Ziffern. Geben Sie anschließend Ihren Text in das Datenfeld ein, etwa eine Seriennummer oder Artikelbezeichnung. Code 128 ist dichter und für die meisten Fälle die bessere Wahl. Beachten Sie bei Code 39, dass Kleinbuchstaben nicht im Standardzeichensatz enthalten sind.

Welche Skala sollte ich für kleine Etiketten nutzen?

Entscheidend ist nicht die Gesamtgröße, sondern die Modulbreite des schmalsten Balkens. Halten Sie diese bei mindestens etwa 0,33 mm und erhöhen Sie die Skala lieber, wenn der Drucker unscharf arbeitet. Lassen Sie außerdem die Ruhezone links und rechts frei. Ein kurzer Scantest mit dem echten Gerät zeigt zuverlässig, ob die gewählte Skala ausreicht.

Warum wird meine 12-stellige EAN-Eingabe mit 13 Ziffern angezeigt?

Das ist korrekt und beabsichtigt. EAN-13 besteht aus 12 Datenstellen plus einer berechneten Prüfziffer als 13. Stelle. Sie geben nur die 12 Stellen ein, und das Werkzeug ergänzt die Prüfziffer nach der vorgeschriebenen Formel. So entsteht ein gültiger, scannbarer Code ohne manuelle Berechnung.

In welchem Format sollte ich den Barcode herunterladen?

Für den Druck eignet sich SVG am besten, da es verlustfrei skaliert und auf jeder Auflösung scharf bleibt. Wenn Ihr Etikettendrucker oder Layoutprogramm nur Pixelbilder verarbeitet, nutzen Sie PNG mit ausreichend hoher Auflösung. Beide Formate stehen direkt zum Download bereit.

Wie prüfe ich, ob mein Barcode wirklich funktioniert?

Drucken Sie zuerst ein einzelnes Testetikett und scannen Sie es mit dem Gerät, das später im Einsatz ist. Vergleichen Sie den ausgelesenen Wert mit Ihrer Eingabe. Alternativ können Sie das Bild mit einem Barcode-Reader gegenprüfen. Stimmt der Wert überein, ist die Vorlage für die Auflage geeignet.