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Code-128-Barcode-Generator

Erstelle Code-128-Barcodes aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Mit automatischer Subset-Wahl, einstellbarer Höhe und Download als PNG oder SVG.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Barcode-Generator als zentrales WerkzeugDas Hauptwerkzeug für alle Barcode-Typen: Symbologie wählen, Daten eingeben, Größe einstellen und das fertige Bild als PNG oder SVG sichern.
Code 128 kodiert Buchstaben, Ziffern und Symbole.
Multiplikator für die Modulbreite – höhere Werte erzeugen einen breiteren Barcode.
Höhe der Balken (in Millimetern).
Druckt den kodierten Wert als lesbaren Text unter dem Barcode.

Was Code 128 auszeichnet

Code 128 ist eine lineare Strichcode-Symbologie, die nach ISO/IEC 15417 genormt ist und den vollständigen ASCII-Zeichensatz abbildet. Damit lassen sich nicht nur Ziffern, sondern auch Groß- und Kleinbuchstaben sowie Steuer- und Sonderzeichen in einem einzigen Barcode unterbringen. Genau diese Vielseitigkeit hat Code 128 zum Standard für Logistik und interne Kennzeichnung gemacht.

Der Aufbau ist effizient: Jedes Zeichen besteht aus drei Balken und drei Lücken in sechs Modulbreiten. Code 128 erreicht so eine sehr hohe Informationsdichte auf wenig Fläche. Ein verpflichtendes Prüfzeichen nach Modulo 103 sichert die Lesung gegen Fehler ab und wird vom Generator automatisch berechnet.

Gegenüber älteren Symbologien wie Code 39 packt Code 128 deutlich mehr Daten in dieselbe Breite. Wer alphanumerische Inhalte kompakt codieren muss, greift in der Praxis fast immer zu diesem Format. Wenn du dir bei der Wahl unsicher bist, hilft der allgemeine Barcode-Generator beim Vergleich der gängigen Typen.

Wo Code 128 zum Einsatz kommt

Code 128 begegnet dir überall dort, wo Pakete, Waren und Anlagen verfolgt werden. Versandlogistiker wie DHL, UPS und FedEx drucken ihre Sendungsnummern auf Versandetiketten in diesem Format, weil es lange alphanumerische Codes zuverlässig und platzsparend aufnimmt.

Typische Anwendungsfelder sind:

  • Versandetiketten mit Tracking-Nummern und Empfängerschlüsseln
  • Lagerverwaltung mit Stellplatz- und Chargenkennungen
  • Anlagenkennzeichnung, etwa Inventarnummern auf Geräten
  • Lieferkette und Seriennummern in der Fertigung
  • Probenkennzeichnung im Labor und Gesundheitswesen

Weil Code 128 sowohl reine Ziffern als auch gemischte Texte verarbeitet, eignet es sich für nahezu jede interne Etikettierung. Ein Lagerplatz wie A-12-03 lässt sich genauso abbilden wie eine Seriennummer mit führenden Buchstaben.

Für kurze numerische Codes ohne Buchstaben ist Code 39 eine robuste Alternative. Wer viele Etiketten auf einmal benötigt, nutzt den Massengenerator für Code 128 und erzeugt ganze Listen in einem Durchgang.

Die Subsets A, B und C verstehen

Code 128 kennt drei Zeichensätze, die Subsets genannt werden. Subset A deckt Großbuchstaben, Ziffern und Steuerzeichen ab. Subset B umfasst Groß- und Kleinbuchstaben sowie die üblichen Sonderzeichen. Subset C ist auf Ziffern spezialisiert und codiert jeweils zwei Ziffern in einem einzigen Symbol.

Genau hier liegt der Trick der hohen Dichte: In Subset C halbiert sich der Platzbedarf für reine Zahlenfolgen nahezu, weil ein Symbolzeichen für zwei Ziffern steht. Bei einer langen numerischen Sendungsnummer spart das spürbar Breite.

Der Generator wählt das passende Subset automatisch und wechselt bei Bedarf mitten im Code, um die kürzeste mögliche Darstellung zu erzeugen. Du musst dich also nicht selbst entscheiden, ob A, B oder C günstiger ist.

Ein Beispiel zur Dichte:

Inhalt Bevorzugtes Subset Vorteil
12345678 C etwa 50 % weniger Breite
Lager-7B B Buchstaben möglich
Steuerzeichen A Sonderfunktionen

So bleibt der Barcode immer so schmal wie technisch sinnvoll.

Druck und Lesbarkeit sicherstellen

Ein Code 128 wird nur dann zuverlässig gelesen, wenn die physischen Maße stimmen. Entscheidend ist die X-Dimension, also die Breite des schmalsten Balkens. Für den allgemeinen Gebrauch hat sich ein Wert von rund 0,33 mm bewährt; bei sehr kompakten Etiketten geht es auch enger, sofern der Drucker das sauber abbildet.

Gib dem Barcode genug Höhe. Eine Balkenhöhe von etwa 15 mm erleichtert das Scannen aus verschiedenen Winkeln und mit Handlesegeräten. Wichtig sind außerdem die Ruhezonen links und rechts des Codes. Plane jeweils mindestens das Zehnfache der X-Dimension als freie Fläche ein, damit der Scanner Anfang und Ende erkennt.

Weitere Hinweise für saubere Ergebnisse:

  • Drucke mit ausreichend hoher Auflösung, mindestens 300 dpi
  • Setze auf starken Kontrast, idealerweise schwarze Balken auf weißem Grund
  • Nutze für Etiketten und Druck das SVG, weil es verlustfrei skaliert
  • Wähle PNG, wenn du eine fertige Rastergrafik für Bildschirm oder Dokumente brauchst

Mit diesen Maßen liest praktisch jeder gängige Scanner deinen Code zuverlässig.

So nutzt du den Generator

Die Bedienung ist in wenigen Schritten erledigt. Du gibst die zu codierenden Daten ein, passst Maßstab und Balkenhöhe an und lädst das Ergebnis als Bilddatei herunter.

  1. Daten eingeben wie Tracking-Nummer, Inventarcode oder Seriennummer.
  2. Skalierung wählen, um die Breite an dein Etikett anzupassen.
  3. Balkenhöhe festlegen, je nach Scangerät und Druckgröße.
  4. Klartext unter dem Code ein- oder ausblenden.
  5. Herunterladen als PNG oder SVG.

Das Prüfzeichen nach Modulo 103 wird automatisch ergänzt, ebenso der nötige Start- und Stoppcode. Die optimale Wahl der Subsets übernimmt der Generator im Hintergrund, sodass dein Code stets so schmal wie möglich bleibt.

Der eingeblendete Klartext zeigt den codierten Inhalt unter den Balken und hilft Mitarbeitenden, ein Etikett auch ohne Scanner zu prüfen. Brauchst du viele Codes gleichzeitig, etwa eine ganze Seriennummernliste, ist der Massengenerator für Code 128 der schnellere Weg. Für andere Formate wirf einen Blick auf den allgemeinen Barcode-Generator.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Worin unterscheidet sich Code 128 von EAN-13?

EAN-13 ist ein fest definierter Produktcode aus genau 13 Ziffern, der vor allem für den Handel und die Kasse genutzt wird. Code 128 ist dagegen frei beschreibbar und nimmt Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen in beliebiger Länge auf. Für interne Etiketten, Versand und Anlagenkennzeichnung ist Code 128 deutlich flexibler, während EAN-13 an feste Artikelnummern gebunden ist.

Kann ich Buchstaben und Symbole codieren?

Ja. Code 128 deckt den vollständigen ASCII-Zeichensatz ab. Du kannst Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern sowie Sonderzeichen wie -, / oder . mischen. Der Generator wählt dabei automatisch das passende Subset, damit der Barcode trotz gemischter Inhalte so kompakt wie möglich bleibt.

Wie lang darf der Inhalt in der Praxis sein?

Technisch gibt es keine feste Obergrenze, doch mit jedem Zeichen wächst die Breite des Codes. In der Praxis bleiben die meisten Etiketten unter 20 bis 30 Zeichen, damit der Barcode auf das Etikett passt und sicher gelesen wird. Reine Ziffernfolgen sind besonders günstig, weil Subset C zwei Ziffern in einem Symbol unterbringt.

Was ist GS1-128 und wie hängt es mit Code 128 zusammen?

GS1-128 ist ein Anwendungsstandard, der auf Code 128 aufbaut. Er nutzt dieselbe Symbologie, ergänzt sie aber um genormte Anwendungsbezeichner, etwa für Chargen, Mengen oder Verfallsdaten. Jeder GS1-128 ist also ein Code 128, aber nicht jeder Code 128 folgt dem GS1-Regelwerk. Dieser Generator erzeugt den zugrunde liegenden Code 128.

Muss ich eine Prüfziffer selbst berechnen?

Nein. Code 128 enthält ein verpflichtendes Prüfzeichen nach Modulo 103, das der Generator automatisch berechnet und einfügt. Auch Start- und Stoppzeichen werden korrekt gesetzt. Du musst dich nur um die eigentlichen Daten kümmern.

Welches Dateiformat sollte ich herunterladen?

Für Druck und Etiketten empfiehlt sich SVG, weil es als Vektorgrafik ohne Qualitätsverlust skaliert und auch bei großen Formaten gestochen scharf bleibt. PNG ist die richtige Wahl, wenn du eine fertige Pixelgrafik für Bildschirm, Präsentation oder ein Dokument brauchst.