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Code-39-Barcode-Generator

Code-39-Barcodes aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen erstellen, Breite und Höhe einstellen und als PNG oder SVG herunterladen.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Barcode-Generator als zentrales WerkzeugDas Hauptwerkzeug für alle Barcode-Typen: Symbologie wählen, Daten eingeben, Größe einstellen und das fertige Bild als PNG oder SVG sichern.
Code 39 kodiert A-Z, 0-9, Leerzeichen sowie - . $ / + %.
Multiplikator für die Modulbreite - höhere Werte erzeugen einen breiteren Barcode.
Höhe der Balken (in Millimetern).
Druckt den kodierten Wert als lesbaren Text unter dem Barcode.

Die klassische Industrie-Symbologie

Code 39, auch Code 3 aus 9 genannt, gehört zu den ältesten und robustesten Barcode-Formaten überhaupt. Der Name beschreibt den Aufbau: Jedes Zeichen besteht aus neun Elementen, von denen drei breit sind. Der Standardzeichensatz umfasst die Großbuchstaben A bis Z, die Ziffern 0 bis 9, das Leerzeichen sowie die Sonderzeichen -, ., $, /, + und %. Damit lassen sich 43 verschiedene Zeichen direkt darstellen.

Jeder Code beginnt und endet mit einem Stern (), der als Start- und Stoppzeichen dient. Diese beiden Sterne sind kein Teil der eigentlichen Daten, sondern teilen dem Scanner mit, wo der Barcode anfängt und aufhört. Code 39 ist selbstprüfend*: Die Struktur jedes Zeichens verhindert die meisten Lesefehler bereits ohne zusätzliche Prüfziffer. Genau diese Einfachheit hat das Format zur Norm ISO/IEC 16388 und zum festen Bestandteil unzähliger Industrieanwendungen gemacht. Mit dem Generator von Callculation geben Sie Ihren Text ein und erhalten sofort einen druckfertigen Strichcode.

Code 39 im Vergleich zu Code 128

Code 39 und Code 128 lösen ähnliche Aufgaben, unterscheiden sich aber deutlich. Code 39 kodiert nur Großbuchstaben, Ziffern und wenige Sonderzeichen, während Code 128 den vollen ASCII-Bereich abdeckt und kleine Buchstaben sowie Steuerzeichen einschließt.

Merkmal Code 39 Code 128
Zeichensatz 43 Zeichen voller ASCII
Dichte gering hoch
Prüfziffer optional Pflicht
Selbstprüfend ja nein

Der wichtigste Unterschied liegt in der Dichte. Code 128 packt dieselbe Information auf deutlich weniger Platz, was bei kleinen Etiketten zählt. Dafür ist Code 39 außerordentlich tolerant gegenüber schlechtem Druck und einfachen Lesegeräten. Wer alphanumerische Kennungen auf großzügigen Flächen unterbringt, bleibt oft bei Code 39. Wer Platz sparen oder kleine Buchstaben kodieren muss, greift zu Code 128. Beide Formate erzeugen Sie über den allgemeinen Barcode-Generator.

Typische Anwendungen

Code 39 ist überall dort verbreitet, wo Robustheit wichtiger ist als maximale Datendichte. In der Lager- und Anlagenverwaltung markiert er Regalplätze, Behälter und Inventarnummern, weil die Codes auch nach Jahren noch zuverlässig lesbar bleiben. In der Automobilindustrie kennzeichnet er Bauteile und Komponenten entlang der Fertigungslinie.

Im öffentlichen und behördlichen Umfeld hat das Format eine lange Tradition. Der militärische Standard MIL-STD-1189 und das amerikanische LOGMARS-Programm setzten Code 39 als Pflichtsymbologie für die Kennzeichnung von Versorgungsgütern fest. Auch Mitarbeiterausweise, Bibliotheksbücher und Patientenarmbänder im Gesundheitswesen nutzen ihn häufig, da kurze Buchstaben-Ziffern-Kombinationen genügen.

Typische Inhalte sind Seriennummern wie INV-00427, Standortcodes oder Personalkennungen. Weil Code 39 keine Pflichtprüfziffer braucht, lassen sich solche Kennungen direkt eins zu eins kodieren. Mit dem Callculation-Generator erstellen Sie diese Etiketten in Sekunden und laden sie als skalierbare Grafik für den Druck herunter.

Zuverlässig drucken

Ein Barcode ist nur so gut wie sein Druck. Bei Code 39 entscheidet vor allem das Verhältnis von breiten zu schmalen Strichen über die Lesbarkeit. Empfohlen ist ein Verhältnis zwischen 2 und 3 zu eins; der Generator hält dieses Verhältnis automatisch ein, wenn Sie die Skalierung ändern.

Achten Sie auf eine ausreichende Ruhezone, also den weißen Rand links und rechts vom Code. Sie sollte mindestens das Zehnfache der schmalsten Strichbreite betragen, damit der Scanner Anfang und Ende sicher erkennt. Eine Strichhöhe von rund 15 mm ist für die meisten Etiketten ein guter Ausgangswert.

Für den Druck gilt: Vektorgrafik schlägt Pixelbild. Laden Sie den Barcode als SVG, wenn Sie ihn frei skalieren oder in ein Layout einbetten möchten, und als PNG, wenn Sie ihn schnell in ein Dokument einfügen. Schalten Sie den Klartext unter dem Code ein, damit sich der Inhalt notfalls auch manuell ablesen lässt.

So nutzen Sie den Generator

Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Geben Sie zunächst Ihre Daten in das Eingabefeld ein. Erlaubt sind Großbuchstaben, Ziffern, das Leerzeichen und die Sonderzeichen -, ., $, /, + und %. Kleinbuchstaben wandeln Sie vorher in Großbuchstaben um, da Code 39 sie im Standardumfang nicht kennt.

Anschließend stellen Sie das Aussehen ein:

  1. Skalierung bestimmt die Gesamtbreite des Codes.
  2. Strichhöhe legt fest, wie hoch die Balken erscheinen.
  3. Klartext zeigt den kodierten Inhalt lesbar unter dem Code an.

Die Vorschau aktualisiert sich sofort, sodass Sie das Ergebnis direkt prüfen können. Wenn alles passt, laden Sie den Barcode als PNG oder SVG herunter. Die Verarbeitung läuft vollständig in Ihrem Browser, Ihre Eingaben verlassen das Gerät nicht. Für andere Formate oder rein numerische Kennungen lohnt ein Blick auf den allgemeinen Barcode-Generator, der mehrere Symbologien an einem Ort bündelt.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Warum braucht Code 39 keine Prüfziffer?

Code 39 ist von Natur aus selbstprüfend. Jedes Zeichen besteht aus einer festen Kombination breiter und schmaler Elemente, und ungültige Muster werden vom Scanner direkt verworfen. Dadurch fängt die Struktur die meisten Lesefehler bereits ab. Eine Prüfziffer nach Modulo 43 lässt sich optional ergänzen, ist aber im Standard nicht vorgeschrieben.

Welche Zeichen kann ich kodieren?

Der Standardzeichensatz umfasst die Großbuchstaben A bis Z, die Ziffern 0 bis 9, das Leerzeichen sowie die sechs Sonderzeichen -, ., $, /, + und %. Das ergibt 43 kodierbare Zeichen. Kleinbuchstaben und Umlaute gehören nicht dazu und sollten vorab in Großbuchstaben umgewandelt werden.

Wann sollte ich lieber Code 128 verwenden?

Code 128 ist die bessere Wahl, wenn der Platz knapp ist oder Sie kleine Buchstaben und den vollen ASCII-Bereich kodieren müssen. Es erreicht eine deutlich höhere Dichte und bringt dieselbe Information auf weniger Raum unter. Für robuste, alphanumerische Kennungen auf größeren Etiketten bleibt Code 39 dagegen praktisch. Den passenden Generator finden Sie unter Code 128.

Wofür stehen die Sterne um die Daten?

Das Sternchen (*) dient bei Code 39 als Start- und Stoppzeichen. Es markiert für den Scanner den Anfang und das Ende des Barcodes und ist kein Teil der eigentlichen Nutzdaten. Der Generator fügt diese Begrenzungszeichen automatisch hinzu, Sie müssen sie nicht selbst eingeben.

Soll ich PNG oder SVG herunterladen?

Wählen Sie SVG, wenn Sie den Barcode frei skalieren oder in ein Druck-Layout einbetten möchten, denn Vektorgrafiken bleiben in jeder Größe scharf. PNG eignet sich, wenn Sie den Code schnell in ein Dokument, eine Präsentation oder eine E-Mail einfügen wollen. Für hochwertigen Etikettendruck ist SVG meist die sicherere Wahl.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Barcode wird vollständig in Ihrem Browser erzeugt, und Ihre Daten verlassen das Gerät nicht. Es werden keine Eingaben auf einem Server abgelegt. Damit eignet sich der Generator auch für interne Seriennummern oder Inventarcodes, die das Unternehmen nicht verlassen sollen.