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EAN-13 Barcode-Generator

Erstelle scanbare EAN-13 Barcodes aus 12 Ziffern, mit automatischer Prüfziffer, einstellbarer Größe und Download als PNG oder SVG.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Barcode-Generator als zentrales WerkzeugDas Hauptwerkzeug für alle Barcode-Typen: Symbologie wählen, Daten eingeben, Größe einstellen und das fertige Bild als PNG oder SVG sichern.
Geben Sie 12 Ziffern ein; die 13. Prüfziffer wird automatisch hinzugefügt.
Modulbreiten-Multiplikator – höhere Werte ergeben einen breiteren Barcode.
Höhe der Balken (in Millimetern).
Druckt die Ziffern als lesbaren Text unter dem Barcode.

Der weltweite Handelsstandard EAN-13

EAN-13 ist die Strichcode-Sprache des Einzelhandels und steht für European Article Number mit 13 Ziffern. Fast jedes Produkt, das außerhalb Nordamerikas über die Ladenkasse läuft, trägt diesen Code. Technisch handelt es sich um eine GTIN-13, die Global Trade Item Number in ihrer 13-stelligen Form.

Die Ziffernfolge gliedert sich in mehrere Blöcke:

  • GS1-Präfix: die ersten Stellen, die das Ausgabeland der Nummernvergabe kennzeichnen
  • Unternehmensnummer: identifiziert den Hersteller oder Markeninhaber
  • Artikelnummer: das konkrete Produkt im Sortiment
  • Prüfziffer: die letzte Stelle zur Erkennung von Scanfehlern

Dieser Aufbau sorgt dafür, dass jedes Produkt weltweit eindeutig bleibt. Ein Karton Müsli aus Deutschland kollidiert nicht mit einer Konserve aus Spanien, weil die Vergabe zentral über GS1 organisiert ist. Für den Generator zählt vor allem die Reihenfolge: Du lieferst die ersten 12 Ziffern, der Rest entsteht automatisch. Wer mehrere Produkte gleichzeitig kodieren möchte, greift zum Massengenerator für EAN-13.

Die Prüfziffer und ihre Berechnung

Die dreizehnte Stelle eines EAN-13 Codes ist keine freie Wahl, sondern ergibt sich rechnerisch aus den ersten zwölf Ziffern. Sie schützt vor Tippfehlern und vor falsch gelesenen Codes an der Kasse. Der Generator übernimmt diese Berechnung, doch die Formel lohnt sich zu kennen.

Die Ziffern an ungeraden Positionen werden einfach gewichtet, die an geraden Positionen dreifach. Aus der Summe folgt:

c=(10(dungerade+3dgerade)mod10)mod10c = \left(10 - \left(\sum d_{ungerade} + 3\sum d_{gerade}\right) \bmod 10\right) \bmod 10

Ein Beispiel mit den Ziffern 400638133393: Die Summe der gewichteten Stellen ergibt einen Wert, dessen Rest bei der Division durch 10 die Prüfziffer bestimmt. Ist der Rest 0, wird auch die Prüfziffer 0, andernfalls die Differenz zu 10.

Wichtig ist die Zählweise der Positionen. Sie beginnt bei der ersten Ziffer von links. Da der Generator die Rechnung selbst durchführt, musst du dich nicht verrechnen, kannst das Ergebnis aber jederzeit per Hand gegenprüfen.

Echte Nummern über GS1 beziehen

Ein gültiger Barcode ist technisch schnell erzeugt, doch eine handelsfähige Nummer ist etwas anderes. Wer Produkte über Händler, Marktplätze oder Supermärkte verkaufen will, braucht eine offiziell zugeteilte GTIN. Diese stammt von GS1, der Organisation, die Nummernkreise an Mitglieder vergibt.

Der Weg führt über eine Mitgliedschaft bei der nationalen GS1-Stelle, in Deutschland GS1 Germany. Du erhältst ein Unternehmenspräfix und vergibst daraus die Artikelnummern selbst. Die Kosten richten sich meist nach Sortimentsgröße und Umsatz.

Für rein interne Zwecke gibt es Spielraum. Bestimmte Präfixe sind für die Eigennutzung im eigenen Laden reserviert und tauchen nicht im globalen Register auf. Solche Codes funktionieren am eigenen Kassensystem, sind aber für den Verkauf bei Dritten ungeeignet.

Dieser Generator ist ideal für Etiketten, Mock-ups und Tests. Für den realen Verkauf gilt: Erst die Nummer von GS1, dann den Druck. Verwandte Formate findest du im allgemeinen Barcode-Generator und im UPC-A Barcode-Generator.

Druckspezifikationen und Scanbarkeit

Ein Barcode nützt nur, wenn ihn jeder Scanner an der Kasse zuverlässig liest. Deshalb ist nicht allein die Ziffernfolge entscheidend, sondern auch die physische Gestaltung auf der Verpackung.

Die Nenngröße eines EAN-13 Symbols liegt bei rund 37 mm Breite und 26 mm Höhe bei voller Vergrößerung. Zulässig ist eine Skalierung etwa zwischen 80 % und 200 %, wobei kleinere Codes empfindlicher auf Druckfehler reagieren.

Besonders kritisch sind die Ruhezonen, die hellen Bereiche links und rechts der Balken. Fehlen sie, bricht der Scanvorgang ab. Faustregeln für sauberen Druck:

Merkmal Empfehlung
Hintergrund weiß oder hell
Balkenfarbe tiefschwarz
Ruhezone links mindestens elf Modulbreiten
Ruhezone rechts mindestens sieben Modulbreiten

Vermeide rote oder gelbe Balken, da viele Laserscanner Rot wie Weiß sehen. Der Generator liefert dir saubere Vektordateien als SVG, die sich verlustfrei skalieren lassen, sowie ein PNG für die schnelle Vorschau.

EAN-13 im Vergleich zu UPC-A und ISBN

EAN-13 ist nicht das einzige Strichcode-Format im Handel, aber das verbreitetste außerhalb Nordamerikas. Wer Produkte international anbietet, stößt zwangsläufig auf verwandte Standards.

Der UPC-A Code aus den USA und Kanada ist faktisch ein EAN-13 mit einer führenden Null. Ein zwölfstelliger UPC-A lässt sich also direkt als EAN-13 darstellen, indem man vorne eine 0 ergänzt. Moderne Kassensysteme erkennen beide Varianten.

Für Bücher existiert mit der ISBN eine spezialisierte Form. Eine ISBN-13 beginnt mit dem GS1-Präfix 978 oder 979 und ist technisch ebenfalls eine EAN-13. Verlage drucken sie samt eines optionalen Zusatzcodes für den Preis.

Kurz zur Orientierung:

  • EAN-13: allgemeiner Handel weltweit
  • UPC-A: Nordamerika, zwölf Stellen
  • ISBN-13: Bücher und Publikationen

Welches Format das richtige ist, hängt vom Produkt und Absatzmarkt ab. Für Bücher nutzt du den ISBN Barcode-Generator, für den nordamerikanischen Markt den passenden UPC-A Generator.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Was bedeuten die ersten Ziffern eines EAN-13 Codes?

Die ersten Stellen bilden das GS1-Präfix und kennzeichnen die Organisation, die die Nummer vergeben hat, nicht zwingend das Herstellungsland. Ein Präfix zwischen 400 und 440 verweist zum Beispiel auf GS1 Germany. Danach folgen die Unternehmensnummer und die Artikelnummer. Das Präfix sagt also etwas über die Nummernvergabe aus, nicht über den Produktionsort.

Gebe ich 12 oder 13 Ziffern ein?

Du gibst die ersten 12 Ziffern ein, dann berechnet der Generator die Prüfziffer automatisch und ergänzt sie. Alternativ kannst du alle 13 Ziffern eingeben, wenn du eine vollständige Nummer hast. In diesem Fall prüft das Werkzeug, ob die letzte Stelle korrekt ist.

Darf ich eine Nummer für Produkte in meinem eigenen Laden erfinden?

Für die reine Nutzung am eigenen Kassensystem ist das möglich, da bestimmte Präfixe für die interne Verwendung reserviert sind. Solche Codes funktionieren in deinem Geschäft, tauchen aber nicht im globalen GS1-Register auf. Sobald du Produkte über Händler, Supermärkte oder große Marktplätze verkaufst, brauchst du eine offiziell zugeteilte GTIN von GS1.

Was passiert, wenn ich eine falsche Prüfziffer eingebe?

Gibst du alle 13 Ziffern ein und die letzte Stelle passt nicht zur Berechnung, meldet der Generator eine ungültige Prüfziffer. So erkennst du Tippfehler sofort. Du kannst entweder die korrekte Ziffer eintragen oder nur die ersten 12 Stellen liefern und die Prüfziffer automatisch berechnen lassen.

Kann ich den Barcode als Vektor herunterladen?

Ja, der Generator liefert eine SVG-Datei, die sich ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren lässt. Das ist ideal für den Druck auf Verpackungen und Etiketten. Zusätzlich steht ein PNG für die schnelle Vorschau oder die Einbindung in Layouts zur Verfügung.

Ist ein EAN-13 dasselbe wie ein UPC-A Code?

Beide sind eng verwandt. Ein UPC-A besteht aus 12 Ziffern und ist faktisch ein EAN-13 mit einer führenden 0. Moderne Kassensysteme lesen beide Formate problemlos. Für den nordamerikanischen Markt ist UPC-A üblich, im Rest der Welt dominiert EAN-13.