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EAN-13 Barcodes stapelweise generieren

Erstelle viele EAN-13 Barcodes auf einmal: Liste einfügen, Prüfziffern automatisch berechnen, fehlerhafte Zeilen markieren und alles als ZIP herunterladen.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Barcode-Generator als zentrales WerkzeugDas Hauptwerkzeug für alle Barcode-Typen: Symbologie wählen, Daten eingeben, Größe einstellen und das fertige Bild als PNG oder SVG sichern.
Eine 12-stellige Zahl pro Zeile. Die Prüfziffer wird für jede hinzugefügt.

Produktbarcodes im großen Maßstab

Wer einen ganzen Katalog mit Barcodes versehen muss, kommt mit einem Code nach dem anderen nicht weit. Dieser Stapelgenerator nimmt eine komplette Liste von Nummern entgegen und erzeugt für jede Zeile einen eigenen EAN-13 Barcode. Du fügst deine GTIN-Liste ein, das Werkzeug prüft jede Nummer, ergänzt die fehlende Prüfziffer und legt am Ende ein ZIP-Archiv mit allen Bildern bereit.

Typische Anwendungsfälle sind das Onboarding neuer Artikel im Sortiment, das Vorbereiten von Listings im Onlinehandel oder das Drucken von Aufklebern im Wareneingang. Statt 200 Codes manuell zu erzeugen, läuft alles in einem Durchgang.

Jede Zeile wird unabhängig behandelt. Eine fehlerhafte Nummer stoppt also nicht den Rest der Liste, sondern wird gesondert markiert. So bleibt der Arbeitsfluss schnell, auch wenn die Quelldaten nicht perfekt sind. Für einzelne Codes eignet sich weiterhin der klassische EAN-13 Generator.

Saubere Eingabelisten vorbereiten

Die Qualität der Ausgabe hängt direkt von der Eingabe ab. EAN-13 besteht aus 13 Ziffern, wobei die letzte die Prüfziffer ist. Du fügst in der Regel die ersten 12 Ziffern pro Zeile ein, die dreizehnte rechnet das Werkzeug selbst aus.

Drei Punkte sorgen häufig für Probleme:

  • Führende Nullen: Tabellenprogramme schneiden sie gern ab. Speichere die Spalte als Text, damit 00123456789 nicht zu 123456789 wird.
  • 12 oder 13 Stellen: Hast du bereits vollständige 13-stellige Codes, kannst du die Prüfziffer gegenprüfen lassen statt sie neu zu berechnen.
  • Duplikate: Doppelte Zeilen erzeugen doppelte Dateien. Entferne sie vorab in der Tabelle.

Achte außerdem auf unsichtbare Leerzeichen am Zeilenende. Eine kurze Sichtprüfung der ersten und letzten Zeilen spart später viel Nacharbeit beim Druck.

Katalog-Workflows und Dateinamen

In den meisten Teams beginnt der Prozess in einer Tabelle. Exportiere deine Artikelnummern als einfache Spalte, am besten als CSV mit einer GTIN pro Zeile. Kopiere diese Spalte und füge sie in das Eingabefeld ein.

Damit du die erzeugten Bilder später wieder zuordnen kannst, benennt das Werkzeug jede Datei nach ihrer GTIN. Aus der Nummer 4006381333931 wird so eine Datei, die exakt diese Ziffern im Namen trägt. Das erleichtert den Abgleich erheblich:

Eingabezeile Dateiname im ZIP
400638133393 4006381333931.png
401234567890 4012345678901.png

Dieser Namenskonvention folgt das ZIP für jede Zeile. Beim Import in ein Shop- oder Lagersystem kannst du die Bilder dadurch automatisiert über die Artikelnummer verknüpfen, ohne jede Datei einzeln zu prüfen.

Teure Druckfehler vermeiden

Ein falsch gedruckter Barcode auf 5.000 Etiketten ist ärgerlich und teuer. Deshalb lohnt sich vor dem Massendruck ein kurzer Kontrollschritt. Das Werkzeug markiert fehlerhafte Zeilen direkt im Ergebnis, etwa wenn eine Nummer zu kurz ist oder eine ungültige Prüfziffer mitgeliefert wurde.

Gehe diese markierten Zeilen durch, bevor du etwas druckst. Korrigiere die Quelldaten und erzeuge den Stapel erneut. Erst wenn keine Zeile mehr beanstandet wird, ist die Liste druckreif.

Ein zweiter Schutz ist die Stichprobe: Drucke wenige Etiketten testweise und scanne sie mit dem Gerät, das später im Einsatz ist. Stimmt die gescannte Nummer mit der erwarteten GTIN überein, ist die Konfiguration stimmig.

Für andere Formate stehen der Bulk-Generator für UPC-A und der Bulk-Generator für Code 128 bereit, falls deine Lieferkette ein abweichendes Symbol verlangt.

So funktioniert die Prüfziffer

Die dreizehnte Ziffer eines EAN-13 Codes ist keine zufällige Zahl, sondern eine Kontrollziffer. Sie sorgt dafür, dass ein vertippter oder beschädigter Code beim Scannen auffällt. Das Werkzeug berechnet sie für jede Zeile automatisch nach der offiziellen Regel.

Dabei werden die ersten zwölf Ziffern abwechselnd gewichtet: Stellen an ungerader Position einfach, Stellen an gerader Position dreifach. Die Prüfziffer ergibt sich aus der Summe dieser gewichteten Werte:

c=(10(dungerade+3dgerade)mod10)mod10c = \left(10 - \left(\sum d_{ungerade} + 3\sum d_{gerade}\right) \bmod 10\right) \bmod 10

Weil diese Rechnung pro Zeile läuft, kannst du dich auf das Ergebnis verlassen, auch bei sehr langen Listen. Lieferst du bereits eine vollständige 13-stellige Nummer, gleicht das Werkzeug die berechnete Ziffer mit deiner ab. Weichen beide voneinander ab, landet die Zeile in der Liste der markierten Einträge zur Korrektur.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Soll ich 12- oder 13-stellige Nummern einfügen?

Beides funktioniert. Üblich sind die ersten 12 Ziffern pro Zeile, dann ergänzt das Werkzeug die Prüfziffer selbst. Fügst du komplette 13-stellige Codes ein, wird die mitgelieferte Prüfziffer gegengeprüft und bei Bedarf als fehlerhaft markiert.

Wie exportiere ich meine GTIN-Liste für dieses Werkzeug?

Markiere in deiner Tabelle die Spalte mit den Artikelnummern und kopiere sie. Achte darauf, die Spalte als Text zu formatieren, damit führende Nullen erhalten bleiben. Eine GTIN pro Zeile genügt, eine separate CSV-Datei ist nicht zwingend nötig.

Wie sind die Dateien im ZIP benannt?

Jede Barcode-Datei trägt ihre vollständige 13-stellige GTIN als Namen. Dadurch lässt sich jedes Bild eindeutig der passenden Zeile zuordnen und in Shop- oder Lagersystemen automatisiert über die Artikelnummer verknüpfen.

Was passiert bei einer falschen Prüfziffer?

Die betroffene Zeile wird im Ergebnis gesondert markiert und kein fehlerhafter Barcode erzeugt. Der Rest der Liste läuft normal weiter. Korrigiere die markierten Zeilen in deinen Quelldaten und starte den Stapel danach erneut.

Gibt es ein Limit für die Anzahl der Zeilen?

Du kannst lange Listen mit Hunderten Einträgen in einem Durchgang verarbeiten. Bei sehr großen Mengen empfiehlt sich, die Liste in mehrere Blöcke aufzuteilen, damit Vorschau und Download flüssig bleiben.

Brauche ich für einen einzelnen Code dieses Werkzeug?

Für einen einzigen Barcode ist der EAN-13 Generator schneller. Dieser Stapel-Generator lohnt sich, sobald du viele Codes gleichzeitig erzeugen und als ZIP herunterladen möchtest.