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Robots.txt für KI-Crawler erstellen – gezielte Steuerung von KI-Bots

Erstellen Sie eine robots.txt, die KI-Crawler wie GPTBot oder Google-Extended blockiert. Inklusive Content-Signals und EU-TDM-Vorbehalt, direkt im Browser.

Robots.txt-Generator für KI-CrawlerSo funktioniert's ↓
Die Seite indexieren und Links mit kurzen Auszügen anzeigen
Die Seite als Quellmaterial für generierte Antworten verwenden
Die Seite zum Trainieren oder Feinabstimmen von KI-Modellen nutzen
Cloudflare-Erweiterung: Wie weit ein Bot mit abgerufenem Inhalt gehen darf
Die rechtliche Formulierung, die den Signalen nach EU-Urheberrecht Wirkung verleiht
Das Blockieren hat keine Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in Suchergebnissen
Das Blockieren entfernt dich aus KI-Suchantworten und deren Zitaten
Das Blockieren verhindert, dass Assistenten deine Seiten auf Anfrage öffnen
Agenten, die im Namen eines Nutzers klicken und Formulare ausfüllen
Verwende / für die gesamte Website oder einen Ordner wie /artikel/
Nur für Sitemap- und llms.txt-Verweise benötigt
Wird als Kommentar hinzugefügt; robots.txt hat keine llms.txt-Direktive

robots.txt und Content-Signal geben Präferenzen an; sie blockieren nichts eigenständig. Gutartige Crawler halten sich daran, andere ignorieren sie, und Google hat erklärt, dass es nicht auf Content-Signal reagiert. Kombiniere sie mit serverseitigen Bot-Regeln, wenn du eine Durchsetzung benötigst.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Vier Arten von KI-Crawlern: Was sie tun und warum Sie sie blockieren sollten

KI-Crawler durchsuchen das Web nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für Trainingsdaten, Antwortgeneratoren oder direkte Nutzeranfragen. Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler unterteilt sie in vier Kategorien, jede mit eigenen Auswirkungen auf Ihre Sichtbarkeit und Kontrolle über Inhalte.

1. Trainingsdaten-Sammler (z. B. GPTBot, ClaudeBot, Google-Extended) Diese Bots laden Seiten, um große Sprachmodelle (LLMs) zu trainieren. Sie speichern Inhalte dauerhaft in ihren Datensätzen, oft ohne direkte Nutzerinteraktion. Blockieren Sie diese, wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Texte oder Bilder in KI-Modellen landen. Allerdings: Selbst bei Blockade können bereits gesammelte Daten weiterverwendet werden. Bekannte Tokens: GPTBot, ClaudeBot, Google-Extended (für Gemini-Training).

2. KI-Suchindexierer (z. B. OAI-SearchBot, PerplexityBot) Diese Bots erstellen Indizes für KI-gestützte Suchmaschinen oder Antwortdienste. Blockieren Sie sie, wenn Sie nicht in KI-generierten Antworten zitiert werden möchten, etwa bei Perplexity oder Microsoft Copilot. Der Nachteil: Ihre Inhalte bleiben für klassische Suchmaschinen wie Google sichtbar, verlieren aber an Reichweite in KI-Tools. Typische User-Agents: OAI-SearchBot, YouBot.

3. Nutzergetriggerte Abrufer (z. B. ChatGPT-User, Bard-User) Diese Bots holen Inhalte nur auf direkte Nutzeranfrage, etwa wenn jemand in ChatGPT einen Link teilt. Blockieren Sie sie, wenn Sie keine Echtzeit-Abrufe wünschen. Allerdings: Viele Nutzer erwarten, dass verlinkte Inhalte zugänglich sind. Beispiele: ChatGPT-User, Bard-User.

4. Browser-Agenten (z. B. Applebot-Extended, FacebookBot) Diese Bots simulieren menschliches Surfverhalten, etwa für KI-gestützte Vorschläge in Browsern oder Social Media. Blockieren Sie sie, wenn Sie Tracking oder automatisierte Interaktionen vermeiden möchten. Allerdings können dadurch auch nützliche Funktionen wie Linkvorschläge deaktiviert werden. Typische Tokens: Applebot-Extended, FacebookBot.

Praktische Entscheidungshilfe Die Standardeinstellung des Generators blockiert nur Trainingsdaten-Sammler: ein Kompromiss zwischen Kontrolle und Sichtbarkeit. Wer komplett aussteigen will, wählt die Option Alle KI-Crawler blockieren. Für spezifische Pfade (z. B. /drafts/) lässt sich der Disallow-Pfad anpassen. Denken Sie daran: Selbst bei Blockade bleiben Ihre Inhalte über klassische Suchmaschinen auffindbar, solange Sie Googlebot nicht ausschließen.

So funktioniert die generierte robots.txt-Datei für KI-Crawler

Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler erstellt eine Datei, die zwei Ebenen der Steuerung kombiniert: Content-Signals für allgemeine Präferenzen und gezielte Disallow-Regeln für einzelne Bots. Das Ergebnis ist eine klare, maschinenlesbare Anweisung, ohne Serveranbindung oder Registrierung.

1. Die Wildcard-Gruppe mit Content-Signals Jede generierte Datei beginnt mit einem Block für alle Crawler (User-agent: ). Hier werden die Content-Signals definiert. Das ist eine neuere Methode, um Nutzungspräferenzen für KI-Systeme festzulegen. Die drei Schlüsselparameter: - search: Erlaubt oder verbietet die Nutzung für KI-Suchindizes (z. B. Perplexity). - ai-input: Steuert, ob Inhalte als Eingabe für KI-Tools verwendet werden dürfen. - ai-train*: Legt fest, ob Daten für das Training von LLMs genutzt werden dürfen.

Standardmäßig setzt der Generator ai-train: disallow, während search und ai-input auf allow bleiben. Optional lässt sich der use-Parameter von Cloudflare hinzufügen (immediate, reference oder full), um die Art der Nutzung weiter einzuschränken. Beispiel:

User-agent: *
Allow: /
Content-Signal: search=allow, ai-input=allow, ai-train=disallow, use=reference

2. Individuelle Disallow-Gruppen für KI-Bots Nach der Wildcard folgen separate Blöcke für jeden blockierten Bot. Jeder Block enthält: - Den exakten User-agent-Token (z. B. GPTBot). - Eine Disallow-Regel mit demselben Pfad für alle Bots (standardmäßig /).

Beispiel für drei geblockte Crawler:

User-agent: GPTBot
Disallow: /

User-agent: ClaudeBot
Disallow: /

User-agent: Google-Extended
Disallow: /

3. Optionale Ergänzungen - Sitemap: Fügt eine Zeile mit der URL Ihrer Sitemap hinzu (z. B. Sitemap: https://ihre-domain.de/sitemap.xml). - llms.txt-Kommentar: Verweist auf die separate llms.txt-Datei, die detailliertere KI-Richtlinien enthalten kann. - TDM-Reservierung: Ein Kommentarblock mit dem Wortlaut der EU-Richtlinie 2019/790 Artikel 4, der Ihre Rechte an Text- und Data-Mining (TDM) reserviert.

Wichtig für die Praxis Die Datei wird lokal im Browser generiert und muss manuell in das Stammverzeichnis Ihrer Website hochgeladen werden (z. B. https://ihre-domain.de/robots.txt). Der Generator zeigt eine Zusammenfassung an: Anzahl der blockierten Bots, betroffene Betreiber und die Struktur der Datei. Für die Überprüfung können Sie den Robots.txt Tester nutzen.

Content-Signals erklärt: Feinsteuerung für KI-Nutzung Ihrer Inhalte

Content-Signals sind eine Erweiterung des robots.txt-Standards, die speziell für KI-Systeme entwickelt wurde. Sie ermöglichen es Website-Betreibern, präzise anzugeben, wie ihre Inhalte von KI-Tools genutzt werden dürfen, ohne klassische Crawler wie Googlebot zu beeinträchtigen. Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler integriert diese Signale in die Wildcard-Gruppe (User-agent: ) und bietet damit eine zusätzliche Steuerungsebene neben den klassischen Disallow*-Regeln.

Die drei Schlüsselparameter 1. search: Legt fest, ob Inhalte in KI-Suchindizes (z. B. Perplexity, Microsoft Copilot) erscheinen dürfen. Standard: allow. 2. ai-input: Bestimmt, ob Inhalte als Eingabe für KI-Tools (z. B. Chatbots) verwendet werden dürfen. Standard: allow. 3. ai-train: Steuert, ob Daten für das Training von LLMs genutzt werden dürfen. Standard: disallow.

Jeder Parameter kann drei Werte annehmen: - allow: Nutzung ist erlaubt. - disallow: Nutzung ist verboten. - no preference: Keine Präferenz (Parameter wird weggelassen).

*Der Cloudflare-use-Parameter Cloudflare hat eine Erweiterung eingeführt, die die Art der Nutzung weiter einschränkt: - immediate: Nur sofortige Nutzung (z. B. für Echtzeit-Antworten). - reference: Nutzung nur als Referenz (keine Speicherung). - full*: Volle Nutzung (Standard, wenn nicht angegeben).

Beispiel einer Zeile mit use:

Content-Signal: search=allow, ai-input=allow, ai-train=disallow, use=reference

Warum gibt es die TDM-Reservierung? Die EU-Richtlinie 2019/790 Artikel 4 erlaubt es Rechteinhabern, Text- und Data-Mining (TDM) für kommerzielle Zwecke zu verbieten. Der Generator fügt optional einen Kommentarblock ein, der diese Reservierung ausdrückt, etwa für Verlage oder Blogger, die ihre Inhalte schützen möchten. Wichtig: Dies ist eine rechtliche Erklärung, keine technische Sperre. Crawler können sie ignorieren.

Praktische Grenzen Nicht alle KI-Anbieter respektieren Content-Signals. Google hat beispielsweise erklärt, dass es die Parameter nicht berücksichtigt. Für eine wirksame Blockade sollten Sie Content-Signals mit klassischen Disallow-Regeln kombinieren, etwa für Google-Extended, das spezifisch für Gemini-Training genutzt wird. Der Generator bietet beide Ebenen in einer Datei.

Was soll ich blockieren? Drei Szenarien für Ihre robots.txt

Die Entscheidung, welche KI-Crawler Sie blockieren, hängt von Ihren Zielen ab: Möchten Sie Sichtbarkeit in KI-Tools behalten, Trainingsdaten schützen oder bestimmte Inhalte komplett ausschließen? Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler bietet vier Voreinstellungen, die typische Anwendungsfälle abdecken, von der Standardlösung bis zur vollständigen Blockade.

1. Szenario: Sichtbarkeit behalten, Trainingsdaten schützen (Standard) Voreinstellung: „Nur Trainings-Crawler blockieren“ Ideal für Blogger, Journalisten oder kleine Verlage, die in KI-Antworten zitiert werden möchten, aber verhindern wollen, dass ihre Inhalte für das Training von LLMs genutzt werden. Blockiert werden etwa GPTBot, ClaudeBot und Google-Extended, während KI-Suchindexierer wie OAI-SearchBot oder nutzergetriggerte Abrufer wie ChatGPT-User zugelassen bleiben. Vorteil: Ihre Inhalte bleiben in KI-Suchmaschinen wie Perplexity auffindbar, ohne in Trainingsdatensätzen zu landen.

2. Szenario: Komplett aussteigen (keine KI-Nutzung) Voreinstellung: „Alle KI-Crawler blockieren“ Für Websites, die keine automatisierte Nutzung ihrer Inhalte wünschen, etwa private Foren, interne Dokumente oder kreative Werke. Diese Einstellung blockiert alle 50 KI-Bots im Katalog, einschließlich Suchindexierern und Browser-Agenten. Achtung: Dadurch verlieren Sie Sichtbarkeit in KI-Tools wie Microsoft Copilot oder Perplexity. Klassische Suchmaschinen (z. B. Google) bleiben unbeeinträchtigt, solange Googlebot nicht blockiert wird.

3. Szenario: Spezifische Pfade schützen (z. B. Entwürfe oder private Bereiche) Voreinstellung: „Benutzerdefiniert“ Möchten Sie nur bestimmte Verzeichnisse blockieren, etwa /drafts/ oder /intern/? Tragen Sie den Pfad in das Feld Disallow-Pfad ein. Der Generator wendet ihn auf alle ausgewählten Bots an. Beispiel:

User-agent: GPTBot
Disallow: /drafts/

User-agent: ClaudeBot
Disallow: /drafts/

Diese Methode eignet sich für Entwickler, die Testumgebungen oder vertrauliche Inhalte vor KI-Crawlern schützen möchten. Kombinieren Sie sie mit Server-seitigen Zugriffsbeschränkungen für maximale Sicherheit.

Zusätzliche Optionen - Content-Signals: Setzen Sie ai-train=disallow, um Trainingsnutzung generell zu verbieten, auch für Bots, die nicht in der Liste stehen. - Sitemap: Fügen Sie Ihre Sitemap-URL hinzu, um Crawlern die Indexierung zu erleichtern. - llms.txt-Kommentar: Verweisen Sie auf eine separate llms.txt-Datei für detailliertere KI-Richtlinien (z. B. mit dem llms.txt Generator).

Wichtig für EU-Nutzer Der Generator fügt optional einen Kommentar mit der TDM-Reservierung nach EU-Richtlinie 2019/790 Artikel 4 ein. Dies ist besonders für Verlage relevant, die ihre Rechte an Text- und Data-Mining ausdrücklich reservieren möchten, auch wenn die technische Durchsetzung davon abhängt, ob Crawler die robots.txt respektieren.

Grenzen der robots.txt: Was die Datei nicht kann und wie Sie trotzdem schützen

Die robots.txt ist eine Höflichkeitsregel, kein technisches Schloss. Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler erstellt zwar eine korrekte Datei, aber ihre Wirksamkeit hängt davon ab, ob Crawler sie respektieren. Viele KI-Bots halten sich daran, doch einige ignorieren sie bewusst oder umgehen sie durch gefälschte User-Agents. Hier sind die wichtigsten Grenzen und wie Sie Ihre Inhalte trotzdem schützen können.

1. Keine Garantie: Crawler können ignorieren Die robots.txt ist ein Request, kein Command. Einige KI-Anbieter (z. B. bestimmte Scraping-Dienste) respektieren sie nicht. Selbst große Player wie Google haben erklärt, dass sie Content-Signals nicht berücksichtigen, obwohl sie Disallow-Regeln für Google-Extended beachten. Lösung: Kombinieren Sie die robots.txt mit Server-seitigen Maßnahmen.

2. Keine Löschung bereits gesammelter Daten Blockieren Sie einen Crawler wie GPTBot, nachdem er Ihre Inhalte bereits gesammelt hat, bleiben diese in den Trainingsdatensätzen. Die robots.txt wirkt nur prospektiv, also für zukünftige Abrufe. Für nachträgliche Löschungen müssen Sie sich direkt an die Anbieter wenden (z. B. über Opt-out-Formulare von OpenAI oder Google).

3. Kein Schutz vor gefälschten User-Agents Einige Crawler geben sich als harmlose Browser aus (z. B. Mozilla/5.0), um Disallow-Regeln zu umgehen. Die robots.txt erkennt solche Fälschungen nicht. Abhilfe: - Nutzen Sie Server-Logs, um verdächtige Abrufe zu identifizieren. - Blockieren Sie IP-Bereiche bekannter KI-Crawler (z. B. die von OpenAI oder Anthropic). - Setzen Sie auf Tools wie den Web Bot Auth Key Generator, um Crawler kryptografisch zu verifizieren.

4. Keine granulare Steuerung pro Bot Der Generator blockiert alle ausgewählten Bots mit demselben Disallow-Pfad (standardmäßig /). Möchten Sie z. B. GPTBot komplett blockieren, aber OAI-SearchBot nur für /private/ sperren, müssen Sie die Datei manuell anpassen. Beispiel:

User-agent: GPTBot
Disallow: /

User-agent: OAI-SearchBot
Disallow: /private/

5. Kein Schutz vor Nutzer-getriggerten Abrufen Bots wie ChatGPT-User holen Inhalte nur auf direkte Nutzeranfrage, etwa wenn jemand einen Link in ChatGPT teilt. Selbst wenn Sie diese Bots blockieren, können Nutzer die Inhalte manuell einreichen. Hier hilft nur eine klare Kommunikation (z. B. in den Nutzungsbedingungen).

Was Sie zusätzlich tun können - CDN-Regeln: Anbieter wie Cloudflare bieten Bot-Management-Tools, die robots.txt-Regeln mit IP-Blockaden kombinieren. - Server-seitige Sperren: Nutzen Sie .htaccess (Apache) oder nginx-Konfigurationen, um Crawler auf IP-Ebene zu blockieren. - TDM-Reservierung: Der Generator fügt optional einen Kommentar mit der EU-Richtlinie 2019/790 Artikel 4 ein: eine rechtliche Absicherung, auch wenn sie technisch nicht durchsetzbar ist. - Regelmäßige Überprüfung: Nutzen Sie den Robots.txt Tester, um zu prüfen, welche Bots Ihre Datei tatsächlich blockiert.

Fazit Die robots.txt ist ein wichtiger erster Schritt, aber kein Allheilmittel. Für maximale Kontrolle sollten Sie sie mit Server-seitigen Maßnahmen und rechtlichen Absicherungen kombinieren. Der Generator hilft Ihnen, eine klare Linie zu ziehen, doch die Durchsetzung bleibt eine Frage der Crawler-Ehrlichkeit.

robots.txt vs. llms.txt: Warum der Generator nur einen Kommentar einfügt

Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler fügt zwar einen Verweis auf llms.txt in die generierte Datei ein, schreibt aber keine eigenen Regeln für diese Datei. Der Grund: robots.txt und llms.txt sind zwei separate Standards mit unterschiedlichen Zwecken, und nur einer davon ist offiziell in robots.txt vorgesehen.

*Was ist llms.txt? Die llms.txt ist ein inoffizieller Standard, der speziell für KI-Richtlinien entwickelt wurde. Sie ermöglicht detailliertere Anweisungen als robots.txt*, etwa: - Welche Inhalte für KI-Training genutzt werden dürfen. - Ob Nutzer Inhalte manuell einreichen dürfen. - Welche KI-Tools explizit erlaubt oder verboten sind.

Beispiel einer llms.txt:

# Erlaubt Nutzung für KI-Suche, aber nicht für Training
allow: search
forbid: training

# Verbot für bestimmte Tools
forbid: GPTBot, ClaudeBot

*Warum steht in der robots.txt nur ein Kommentar? Die robots.txt kennt keine llms.txt-Direktive. Der Standard sieht nur User-agent, Disallow, Allow und Sitemap vor. Daher fügt der Generator lediglich einen Kommentar ein, der auf die llms.txt* verweist, etwa:

# Für detaillierte KI-Richtlinien siehe: https://ihre-domain.de/llms.txt

*Wann sollten Sie llms.txt nutzen? - Wenn Sie granulare KI-Richtlinien brauchen (z. B. nur bestimmte Tools blockieren). - Wenn Sie Nutzer über Ihre KI-Politik informieren möchten (z. B. in den Nutzungsbedingungen). - Wenn Sie die robots.txt nicht überladen wollen (z. B. bei vielen individuellen Disallow*-Regeln).

*Wie erstellen Sie eine llms.txt? Nutzen Sie den llms.txt Generator, um eine Datei zu erstellen, die Sie im Stammverzeichnis Ihrer Website ablegen (z. B. https://ihre-domain.de/llms.txt). Der Generator bietet Vorlagen für gängige Szenarien: - Nur KI-Suche erlauben - Komplettverbot für KI-Training - Benutzerdefinierte Regeln*

Praktische Kombination 1. Nutzen Sie den Robots.txt-Generator für KI-Crawler, um Disallow-Regeln für KI-Bots zu setzen. 2. Erstellen Sie mit dem llms.txt Generator eine llms.txt für detailliertere Richtlinien. 3. Laden Sie beide Dateien in das Stammverzeichnis Ihrer Website. 4. Fügen Sie in der robots.txt einen Verweis auf die llms.txt ein (optional, aber empfehlenswert).

Wichtig für die Praxis - llms.txt ist nicht standardisiert, Crawler können sie ignorieren. Kombinieren Sie sie mit robots.txt-Regeln für maximale Wirkung. - Die robots.txt bleibt die offizielle Anlaufstelle für Crawler. Nutzen Sie sie für technische Sperren (Disallow), während llms.txt eher als Dokumentation dient. - Beide Dateien sind öffentlich einsehbar. Vermeiden Sie sensible Informationen (z. B. interne Pfade) in llms.txt.

KI-Crawler blockieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihre Website

Mit dem Robots.txt-Generator für KI-Crawler können Sie in wenigen Minuten eine robots.txt-Datei erstellen, die KI-Bots gezielt blockiert, ohne Programmierkenntnisse oder Serverzugriff. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für typische Anwendungsfälle, von der Generierung bis zum Hochladen.

1. Wählen Sie Ihre Blockade-Strategie Entscheiden Sie, welche KI-Crawler Sie ausschließen möchten. Der Generator bietet vier Voreinstellungen: - Nur Trainings-Crawler blockieren (Standard): Blockiert Bots wie GPTBot oder Google-Extended, die Inhalte für LLM-Training sammeln. Ideal für Blogger, die in KI-Antworten zitiert werden möchten, aber keine Trainingsdaten liefern wollen. - Alle KI-Crawler blockieren: Sperrt alle 50 KI-Bots im Katalog, einschließlich Suchindexierer und Browser-Agenten. Geeignet für Websites, die keine automatisierte KI-Nutzung wünschen. - Keine KI-Crawler blockieren (nur Signale): Nutzt nur Content-Signals (z. B. ai-train=disallow), ohne Disallow-Regeln. Für Nutzer, die KI-Systeme über Präferenzen steuern möchten. - Benutzerdefiniert: Wählen Sie einzelne Bots aus oder passen Sie den Disallow-Pfad an (z. B. /drafts/ für Entwürfe).

2. Passen Sie die Datei an (optional) - Disallow-Pfad: Standardmäßig blockiert der Generator alle ausgewählten Bots für die gesamte Website (/). Möchten Sie nur bestimmte Verzeichnisse sperren, tragen Sie den Pfad ein (z. B. /private/). - Content-Signals: Standardmäßig ist ai-train=disallow gesetzt, während search und ai-input auf allow bleiben. Passen Sie die Werte an, wenn Sie andere Präferenzen haben. - Cloudflare-use-Parameter: Wählen Sie immediate, reference oder full, um die Art der Nutzung einzuschränken. - Sitemap: Fügen Sie die URL Ihrer Sitemap hinzu (z. B. https://ihre-domain.de/sitemap.xml), um Crawlern die Indexierung zu erleichtern. - llms.txt-Kommentar: Aktivieren Sie die Option, um einen Verweis auf Ihre llms.txt-Datei einzufügen. - TDM-Reservierung: Fügen Sie einen Kommentar mit der EU-Richtlinie 2019/790 Artikel 4 ein, um Ihre Rechte an Text- und Data-Mining zu reservieren.

3. Generieren Sie die Datei Klicken Sie auf Generieren, um die robots.txt zu erstellen. Der Generator zeigt eine Zusammenfassung an: - Anzahl der blockierten Bots. - Betroffene Betreiber (z. B. OpenAI, Google, Anthropic). - Struktur der Datei (Anzahl der User-agent-Gruppen).

4. Laden Sie die Datei herunter Klicken Sie auf Herunterladen, um die robots.txt als Textdatei zu speichern. Alternativ können Sie den Inhalt kopieren und in eine neue Datei einfügen.

5. Laden Sie die Datei auf Ihren Server hoch Die robots.txt muss im Stammverzeichnis Ihrer Website liegen, also unter https://ihre-domain.de/robots.txt. So laden Sie sie hoch: - FTP/SFTP: Nutzen Sie Tools wie FileZilla, um die Datei in das Root-Verzeichnis Ihres Webservers zu übertragen. - Webhosting-Panel: Bei Anbietern wie IONOS, Strato oder All-inkl. finden Sie Dateimanager, über die Sie die robots.txt hochladen können. - CMS-Plugins: Für WordPress, Joomla oder Typo3 gibt es Plugins (z. B. Yoast SEO), die das Hochladen der robots.txt ermöglichen.

6. Überprüfen Sie die Datei Nutzen Sie den Robots.txt Tester, um zu prüfen, ob die Datei korrekt hochgeladen wurde und welche Bots sie blockiert. Geben Sie Ihre Domain ein (z. B. ihre-domain.de) und lassen Sie die Datei analysieren. Der Tester zeigt: - Welche User-agent-Gruppen vorhanden sind. - Welche Pfade für welche Bots gesperrt sind. - Ob die Content-Signals korrekt gesetzt sind.

7. Aktualisieren Sie die Datei bei Bedarf Möchten Sie später weitere Bots blockieren oder den Disallow-Pfad anpassen, wiederholen Sie die Schritte. Der Generator speichert keine Daten. Sie müssen die Datei jedes Mal neu erstellen.

Tipps für spezielle Fälle - Subdomains: Jede Subdomain benötigt eine eigene robots.txt (z. B. https://blog.ihre-domain.de/robots.txt). - Staging-Umgebungen: Blockieren Sie KI-Crawler für Testumgebungen, indem Sie den Disallow-Pfad auf / setzen und die Datei in das Stammverzeichnis der Staging-Umgebung hochladen. - CDN-Nutzung: Bei Cloudflare oder anderen CDNs können Sie die robots.txt über das CDN-Panel hochladen. Achten Sie darauf, dass die Datei im Root-Verzeichnis des CDN liegt.

Wichtig für EU-Nutzer Der Generator fügt optional einen Kommentar mit der TDM-Reservierung nach EU-Richtlinie 2019/790 Artikel 4 ein. Dies ist besonders für Verlage oder Blogger relevant, die ihre Inhalte vor kommerziellem Text- und Data-Mining schützen möchten, auch wenn die technische Durchsetzung davon abhängt, ob Crawler die robots.txt respektieren.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Wie blockiere ich KI-Crawler mit dem Robots.txt-Generator für KI-Crawler?

Wählen Sie einfach eine der voreingestellten Optionen aus, etwa „Nur Trainings-Crawler blockieren“ (Standard) oder „Alle KI-Crawler blockieren“. Der Generator erstellt dann eine robots.txt-Datei, die Sie nur noch in das Stammverzeichnis Ihrer Website hochladen müssen. Der gesamte Vorgang läuft lokal im Browser ab, ohne dass Daten übertragen werden.

Warum sollte ich nicht alle KI-Crawler blockieren?

Ein vollständiges Blockieren kann die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte in KI-gestützten Suchergebnissen oder Antworten (z. B. bei ChatGPT oder Perplexity) beeinträchtigen. Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler unterscheidet zwischen vier Crawler-Typen: Trainingsdaten-Sammler, KI-Suchindexierer, nutzerausgelöste Abrufer und Browser-Agenten. Die Standard-Einstellung blockiert nur Trainings-Crawler, sodass Ihre Inhalte weiterhin zitiert werden können.

Was bewirkt die Content-Signal-Zeile in der robots.txt?

Die Content-Signal-Zeile (z. B. Content-Signal: search=allow, ai-input=disallow) gibt Crawlern an, wie sie Ihre Inhalte nutzen dürfen, etwa für Suchergebnisse, KI-Training oder nutzerausgelöste Anfragen. Sie ergänzt die klassischen Disallow-Regeln und ist besonders für EU-Websites relevant, da sie eine Reservierung nach Artikel 4 der TDM-Richtlinie (EU 2019/790) ausdrückt. Beachten Sie jedoch, dass nicht alle Crawler diese Signale beachten.

Kann ich nur bestimmte Ordner für KI-Crawler sperren?

Ja, tragen Sie einfach den gewünschten Pfad (z. B. /drafts/) in das Feld für den Sperrpfad ein. Dieser Pfad wird dann für alle blockierten Crawler in der robots.txt übernommen. So können Sie beispielsweise interne Bereiche oder Testumgebungen gezielt schützen, ohne die gesamte Website zu sperren.

Warum fehlen die Sitemap- und llms.txt-Zeilen in der generierten Datei?

Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler fügt diese Zeilen nur hinzu, wenn Sie eine gültige Website-URL angeben. Die Sitemap verweist auf Ihre sitemap.xml, während der llms.txt-Kommentar auf eine separate Datei hinweist, die detailliertere Nutzungsregeln für KI-Modelle enthält. Beide sind optional, aber sinnvoll, um Suchmaschinen und KI-Dienste besser zu steuern.

Blockiert Google-Extended wirklich nur das Training von Gemini?

Ja, der Google-Extended-Crawler ist speziell für das Training von Googles KI-Modellen wie Gemini zuständig. Er hat keinen Einfluss auf die klassische Google-Suche oder das Ranking Ihrer Website. Wenn Sie nur das KI-Training blockieren möchten, aber weiterhin in Suchergebnissen erscheinen wollen, ist diese Einstellung ideal.

Reicht die robots.txt aus, um KI-Crawler wirklich zu stoppen?

Nein, die robots.txt ist nur eine Bitte an Crawler, bestimmte Bereiche nicht zu besuchen. Manche KI-Crawler ignorieren sie oder halten sich nicht daran. Für eine zuverlässigere Sperre sollten Sie zusätzlich serverseitige Regeln (z. B. über .htaccess oder Cloudflare) oder den Web Bot Auth Key Generator nutzen, um Crawler kryptografisch zu verifizieren.

Kann ich einen Crawler blockieren, der nicht in der Liste steht?

Der Robots.txt-Generator für KI-Crawler bietet eine Auswahl von über 50 vordefinierten KI-Crawlern. Falls Sie einen weiteren Crawler blockieren möchten, können Sie die generierte Datei manuell bearbeiten und den gewünschten User-agent-Token mit einer Disallow-Regel ergänzen. Achten Sie dabei auf die korrekte Schreibweise des Tokens.

Was ist der Unterschied zwischen Content-Signal und Disallow?

Während Disallow Crawler explizit auffordert, bestimmte Pfade nicht zu besuchen, gibt Content-Signal an, wie Inhalte genutzt werden dürfen (z. B. für Suchergebnisse oder KI-Training). Beide Mechanismen ergänzen sich: Disallow blockiert den Zugriff, Content-Signal steuert die Nutzung, auch für Bereiche, die nicht gesperrt sind. Der Generator kann beide Regeln in einer Datei kombinieren.

Wie überprüfe ich, ob meine robots.txt korrekt funktioniert?

Nach dem Hochladen der Datei können Sie sie mit dem Robots.txt Tester überprüfen. Das Tool zeigt Ihnen, welche Crawler blockiert werden und ob die Regeln korrekt interpretiert werden. So stellen Sie sicher, dass Ihre Einstellungen wie gewünscht wirken, etwa dass nur Trainings-Crawler gesperrt sind, während KI-Suchindexierer weiterhin Zugriff haben.