Was verbraucht eigentlich Speicherplatz in einer Audio-Datei?
Wenn Sie eine Aufnahme in unkomprimierten Formaten wie WAV oder AIFF speichern, bestimmt vor allem die Kombination aus Abtastrate, Bit-Tiefe und Kanalanzahl die Dateigröße. Die Abtastrate – gemessen in 44.1 kHz oder 48 kHz – gibt an, wie viele digitale Momentaufnahmen pro Sekunde erfasst werden. Höhere Werte wie 96 kHz oder 192 kHz liefern zwar mehr Details, verdoppeln oder vervierfachen aber auch den Speicherbedarf. Die Bit-Tiefe – typischerweise 16 Bit, 24 Bit oder 32 Bit – definiert die Genauigkeit jeder einzelnen Aufnahme. Ein 24 Bit-Signal speichert etwa 256-mal mehr Nuancen als ein 16 Bit-Signal, was sich direkt in der Dateigröße niederschlägt.
Jeder zusätzliche Kanal multipliziert den Speicherbedarf erneut. Eine Stereo-Aufnahme (2 Kanäle) verbraucht doppelt so viel Platz wie eine Mono-Aufnahme (1 Kanal), während ein 5.1-Surround-Setup (6 Kanäle) sogar sechsmal mehr Speicher benötigt. Die grundlegende Formel für die Berechnung der Dateigröße lautet:
Der Audio-Dateigrößenrechner nutzt genau diese Formel, um Ihnen sofort anzuzeigen, wie viel Platz Ihre Aufnahme beanspruchen wird. So können Sie beispielsweise vor einer Podcast-Aufnahme abschätzen, ob Ihr Speichermedium ausreicht oder ob Sie die Einstellungen anpassen müssen.