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QR-Code-Generator: QR-Codes erstellen und anpassen

Erstelle QR-Codes aus Text oder Links, wähle Fehlerkorrektur und Farben und lade das Ergebnis als PNG oder SVG herunter.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Höhere Stufen bleiben lesbar, auch wenn der Code teilweise beschädigt ist, speichern aber weniger Daten.
Pixel pro Modul. Höhere Werte erzeugen ein größeres Bild.
Breite der Ruhezone in Modulen um den Code herum.

Wie ein QR-Code aufgebaut ist

Ein QR-Code speichert Daten in einem Raster aus schwarzen und weißen Quadraten, den sogenannten Modulen. Jedes Modul steht für ein Bit, und die Anordnung folgt dem Standard ISO/IEC 18004. Auffällig sind die drei großen Quadrate in den Ecken, die Suchmuster. Sie helfen der Kamera, den Code zu finden und seine Ausrichtung zu bestimmen, selbst wenn das Bild gedreht oder schräg aufgenommen wurde.

Je mehr Zeichen ein Code enthält, desto größer wird seine Version. Die kleinste Version besteht aus 21 mal 21 Modulen, größere Versionen fügen weitere Reihen hinzu. Steigt die Datenmenge, wächst das Raster und die einzelnen Module werden bei gleicher Druckgröße feiner.

Neben den eigentlichen Daten enthält jeder Code feste Bereiche für Timing, Format und Ausrichtung. Dadurch bleibt der Inhalt auch dann lesbar, wenn Teile beschädigt sind. Wer den passenden Inhalt schon als Code vorliegen hat, kann ihn mit dem QR-Code-Leser gegenprüfen, bevor er in den Druck geht.

Die vier Stufen der Fehlerkorrektur

Jeder QR-Code trägt redundante Informationen in sich, mit denen ein Scanner verlorene oder verdeckte Module rekonstruieren kann. Diese Reserve lässt sich in vier Stufen festlegen:

Stufe Wiederherstellbar Typischer Einsatz
L rund 7 % saubere Bildschirmanzeige
M rund 15 % Standard für die meisten Fälle
Q rund 25 % Druck mit leichter Abnutzung
H rund 30 % Logo-Overlay, raue Umgebung

Eine höhere Stufe bedeutet mehr Sicherheit, kostet aber Platz. Bei gleicher Datenmenge wird der Code dichter, weil die Korrekturdaten zusätzliche Module belegen. Für einen kurzen Link reicht M in fast allen Situationen aus.

Stufe H lohnt sich, sobald ein Logo in der Mitte sitzt oder der Code auf Verpackungen Kratzern und Falten ausgesetzt ist. Die zusätzliche Reserve gleicht den verdeckten Bereich aus, ohne dass die Lesbarkeit leidet.

Gestaltung, die das Scannen erleichtert

Die Optik eines QR-Codes entscheidet darüber, wie zuverlässig er gelesen wird. Drei Faktoren sind dabei am wichtigsten: Kontrast, Ruhezone und Größe.

  • Kontrast: Dunkle Module auf hellem Grund funktionieren am besten. Ein Verhältnis von dunkel zu hell sollte deutlich ausfallen, damit jede Kamera die Module trennen kann.
  • Ruhezone: Der weiße Rand rund um den Code ist kein Zierrahmen, sondern Teil der Spezifikation. Plane mindestens 4 Module Abstand ein, sonst verschmilzt der Code mit dem Hintergrund.
  • Größe: Auf Papier gilt als Faustregel ein Zehntel des Leseabstands. Wer aus 2 m Entfernung scannt, braucht also rund 20 cm Kantenlänge.

Markenfarben sind erlaubt, solange der Kontrast erhalten bleibt. Tausche niemals hell und dunkel gegeneinander, und teste den fertigen Code auf mehreren Geräten, bevor du ihn produzierst.

PNG oder SVG: das richtige Format wählen

Nach dem Erstellen stehen zwei Ausgabeformate zur Verfügung, die unterschiedliche Stärken haben. Die Wahl hängt davon ab, wo der Code am Ende landet.

PNG ist ein Pixelformat. Es lässt sich sofort in E-Mails, Präsentationen oder soziale Netzwerke einfügen und wird überall gleich angezeigt. Für die Bildschirmnutzung und schnelles Teilen ist es die bequemste Wahl. Wird ein PNG jedoch stark vergrößert, werden die Ränder der Module unscharf.

SVG ist ein Vektorformat. Der Code besteht aus mathematisch beschriebenen Flächen und bleibt bei jeder Größe gestochen scharf. Für Plakate, Verpackungen oder den Druck in der Druckerei ist SVG die bessere Grundlage, weil es sich verlustfrei skalieren lässt.

Für den Alltag gilt: Bildschirm und Versand mit PNG, professioneller Druck mit SVG. Im Zweifel lohnt es sich, beide Dateien zu sichern, damit für jeden späteren Verwendungszweck die passende Vorlage bereitliegt.

Spezialisierte QR-Codes für konkrete Zwecke

Dieser Generator erzeugt einen QR-Code aus beliebigem Text. Für viele Anwendungen gibt es jedoch ein festes Datenformat, das Smartphones automatisch erkennen und in eine passende Aktion übersetzen.

Ein Link öffnet sich direkt im Browser. Dafür eignet sich der spezialisierte URL-QR-Code-Generator, der die Adresse sauber kodiert. Soll sich ein Gerät ohne Passworteingabe mit einem Netzwerk verbinden, hilft der WLAN-QR-Code, der Netzname und Schlüssel im richtigen Schema zusammenfügt.

Für Kontaktdaten gibt es das vCard-Format. Mit dem vCard-QR-Code-Generator landen Name, Telefonnummer und E-Mail mit einem Scan im Adressbuch, ideal für Visitenkarten und Messeauftritte.

Die Wahl des passenden Werkzeugs spart Tippfehler und sorgt dafür, dass der Scan sofort die erwartete Aktion auslöst. Wer nur einen reinen Text oder einen kurzen Link braucht, bleibt einfach bei diesem allgemeinen Generator.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Was verändert die Stufe der Fehlerkorrektur?

Sie legt fest, wie viel Prozent eines beschädigten Codes ein Scanner noch rekonstruieren kann. Stufe L stellt rund 7 % wieder her, Stufe H rund 30 %. Eine höhere Stufe macht den Code robuster, verbraucht aber mehr Platz, sodass das Raster bei gleicher Datenmenge dichter wird.

Wie groß sollte ein gedruckter QR-Code sein?

Als Faustregel gilt ein Zehntel des erwarteten Leseabstands. Bei 2 m Distanz sind rund 20 cm Kantenlänge sinnvoll. Auf einer Visitenkarte, die man in die Hand nimmt, reichen oft schon 2 cm. Plane immer eine weiße Ruhezone rund um den Code ein.

Kann ich meine Markenfarben gefahrlos verwenden?

Ja, solange der Kontrast hoch bleibt. Dunkle Module auf hellem Grund funktionieren am zuverlässigsten. Eine getönte Vordergrundfarbe ist meist unproblematisch, ein zu heller Ton vor weißem Hintergrund dagegen riskant. Teste den fertigen Code vor dem Druck auf mehreren Geräten.

Warum lässt sich ein invertierter Code oft nicht scannen?

Viele Scanner erwarten dunkle Module auf hellem Grund. Drehst du das Verhältnis um, also helle Module auf dunklem Grund, erkennen ältere Apps die Suchmuster nicht mehr verlässlich. Bleibe bei dunkel auf hell, wenn der Code überall funktionieren soll.

Was unterscheidet die Ausgabe als PNG von der als SVG?

PNG ist ein Pixelbild und eignet sich für Bildschirm, E-Mail und schnelles Teilen. SVG ist ein Vektorformat und bleibt bei jeder Größe scharf, weshalb es sich für Plakate und professionellen Druck besser eignet. Für den Druck empfiehlt sich SVG.

Funktioniert der erstellte Code dauerhaft?

Ja. Der Code enthält den Inhalt direkt im Muster, es gibt keine Weiterleitung und keine Ablauffrist. Solange das gespeicherte Ziel erreichbar bleibt, etwa eine Webadresse, bleibt der Code gültig. Reinen Text kannst du sogar ganz ohne Internetverbindung auslesen.

Wie prüfe ich, ob mein Code richtig funktioniert?

Scanne den fertigen Code mit mehreren Smartphones und unter realen Lichtbedingungen. Du kannst den Inhalt auch mit dem QR-Code-Leser gegenprüfen, um sicherzugehen, dass der kodierte Text genau dem entspricht, was du eingegeben hast.