Wie ein QR-Code aufgebaut ist
Ein QR-Code speichert Daten in einem Raster aus schwarzen und weißen Quadraten, den sogenannten Modulen. Jedes Modul steht für ein Bit, und die Anordnung folgt dem Standard ISO/IEC 18004. Auffällig sind die drei großen Quadrate in den Ecken, die Suchmuster. Sie helfen der Kamera, den Code zu finden und seine Ausrichtung zu bestimmen, selbst wenn das Bild gedreht oder schräg aufgenommen wurde.
Je mehr Zeichen ein Code enthält, desto größer wird seine Version. Die kleinste Version besteht aus 21 mal 21 Modulen, größere Versionen fügen weitere Reihen hinzu. Steigt die Datenmenge, wächst das Raster und die einzelnen Module werden bei gleicher Druckgröße feiner.
Neben den eigentlichen Daten enthält jeder Code feste Bereiche für Timing, Format und Ausrichtung. Dadurch bleibt der Inhalt auch dann lesbar, wenn Teile beschädigt sind. Wer den passenden Inhalt schon als Code vorliegen hat, kann ihn mit dem QR-Code-Leser gegenprüfen, bevor er in den Druck geht.