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WLAN QR-Code Generator

Erstelle einen QR-Code für dein WLAN: Netzname, Passwort und Verschlüsselung eingeben, scannen und Gäste verbinden sich automatisch ohne Tippen.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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QR-Code-Generator für jeden InhaltDas Hub-Werkzeug für alle QR-Codes: Links, Text, WLAN, Kontakte und mehr in einer Oberfläche, mit Farben, Größe und Fehlerkorrektur.
Der genaue Netzwerkname, Groß-/Kleinschreibung beachten.
Wähle den Sicherheitstyp des Netzwerks.
Lass es leer für ein offenes Netzwerk.
Aktiviere, wenn das Netzwerk seinen Namen nicht sendet.

Ein Scan, und das Handy ist im WLAN

Statt ein langes Passwort vorzulesen oder auf einen Zettel zu schreiben, richtest du die Kamera deines Smartphones auf den QR-Code, und das Gerät verbindet sich von selbst mit dem Netzwerk. Möglich macht das ein klar definiertes Textformat, das hinter dem Bild steckt. Der QR-Code enthält keine Magie, sondern eine kurze Zeichenkette nach dem Muster WIFI:T:WPA;S:Netzname;P:Passwort;;. Dabei steht T für den Sicherheitstyp, S für den Netznamen und P für das Passwort.

Wenn die Kamera diesen Text erkennt, schlägt das Betriebssystem vor, dem Netzwerk beizutreten. Du tippst einmal auf Verbinden, und die Sache ist erledigt. Sowohl iOS als auch Android verstehen dieses Format ohne zusätzliche App, weil es seit Jahren ein gemeinsamer Standard ist.

Der Vorteil zeigt sich besonders bei komplizierten Passwörtern mit Sonderzeichen, die man sich beim Abtippen leicht verschreibt. Der Code überträgt jedes Zeichen exakt so, wie du es eingegeben hast.

So erstellst du den Code richtig

Damit der QR-Code beim ersten Versuch funktioniert, kommt es auf drei Angaben an. Trage zuerst den Netznamen (SSID) genau so ein, wie er auf deinem Router steht, denn Groß- und Kleinschreibung sind hier wichtig. Ein zusätzliches Leerzeichen am Ende reicht schon, damit die Verbindung scheitert.

Wähle danach den passenden Sicherheitstyp. Die meisten Heim- und Büronetze nutzen WPA oder WPA2, ältere Geräte manchmal WEP. Ist das Netz offen und ohne Passwort, stellst du den Typ auf Offen und lässt das Passwortfeld leer.

Gib zuletzt das Passwort zeichengenau ein. Bei versteckten Netzwerken, die ihre SSID nicht aussenden, setzt du zusätzlich das Kennzeichen für ein verstecktes Netz. Ohne dieses Flag findet das Handy ein verborgenes Netzwerk nicht, selbst wenn der Code korrekt ist.

Nach der Eingabe erscheint der Code sofort und lässt sich als PNG oder SVG herunterladen. SVG eignet sich, wenn du ihn groß drucken willst, weil die Linien dabei scharf bleiben.

Wo sich ein WLAN QR-Code lohnt

Ein gedruckter Code spart überall dort Zeit, wo regelmäßig neue Gäste ins Netzwerk wollen. In Cafés und Restaurants druckst du ihn klein auf die Speisekarte oder den Tischaufsteller, sodass jeder ohne Nachfrage online geht. Das entlastet das Personal und wirkt nebenbei modern.

In Hotels und Ferienwohnungen gehört der Code an die Rezeption oder auf eine kleine Karte im Zimmer. Gerade bei Airbnb-Unterkünften schätzen Gäste es, sich nicht durch kryptische Passwörter tippen zu müssen.

In Büros und Coworking-Spaces klebt der Code im Besprechungsraum oder am Empfang, damit Besucher schnell ins Gastnetz finden. Auch zu Hause ist er praktisch, etwa als gerahmte Karte im Flur, wenn oft Freunde oder Familie vorbeikommen.

Wer es schöner mag, druckt eine kleine Karte mit dem Netznamen unter dem Code. Brauchst du einen Code, der stattdessen eine Webseite öffnet, hilft der QR-Code für URLs.

Sicherheit und das Gastnetz

Ein wichtiger Punkt vorweg: Der QR-Code ist nicht verschlüsselt. Jeder, der ihn scannt oder mit einem Lesegerät auswertet, kann das Passwort im Klartext sehen. Behandle einen ausgedruckten Code deshalb so vorsichtig wie das Passwort selbst und hänge ihn nicht offen an öffentlich zugängliche Stellen, wenn dahinter dein Hauptnetz steckt.

Für Besucher ist ein Gastnetz die bessere Lösung. Die meisten Router lassen ein zweites, getrenntes WLAN einrichten, das keinen Zugriff auf deine Geräte, Drucker oder Dateien hat. Erstelle den QR-Code dann nur für dieses Gastnetz, und dein eigentliches Heimnetz bleibt geschützt.

Ändere das Gastpasswort ruhig von Zeit zu Zeit und erzeuge danach einfach einen neuen Code. Da die Erstellung nur Sekunden dauert, ist ein regelmäßiger Wechsel kein Aufwand. So behältst du die Kontrolle darüber, wer dauerhaft Zugang hat, ohne auf den Komfort des schnellen Scans zu verzichten.

Verwandte QR-Codes für andere Inhalte

Der WLAN-Code ist nur eine von vielen Anwendungen. Manchmal willst du keinen Netzzugang teilen, sondern andere Informationen schnell übergeben, und dafür gibt es passende Werkzeuge.

Für einen flexiblen Allrounder, der Text, Links oder kurze Notizen in einen scannbaren Code packt, eignet sich der allgemeine QR-Code Generator. Damit deckst du Fälle ab, die über reines WLAN hinausgehen.

Wenn du gezielt eine Webadresse hinterlegen möchtest, etwa für deine Speisekarte, eine Bewertungsseite oder ein Anmeldeformular, führt der URL QR-Code Generator die Gäste mit einem Scan direkt zur Seite.

Und für Visitenkarten, also Name, Telefonnummer und E-Mail in einem Code, ist der vCard QR-Code Generator gedacht. Das Gerät speichert die Kontaktdaten nach dem Scan direkt im Adressbuch.

Alle Codes folgen demselben Prinzip wie der WLAN-Code: ein definiertes Textformat, das jedes moderne Smartphone ohne Zusatz-App lesen kann. Du wählst nur das Werkzeug, das zu deinem Inhalt passt.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Wie kommt mein Handy über einen QR-Code ins WLAN?

Der QR-Code enthält eine kurze Textzeile mit Netzname, Passwort und Sicherheitstyp. Sobald deine Kamera diesen Text erkennt, schlägt das Betriebssystem vor, dem Netzwerk beizutreten. Du tippst einmal auf Verbinden, und das Gerät stellt die Verbindung selbst her, ganz ohne manuelle Passworteingabe.

Wie erstelle ich einen Code für ein verstecktes Netzwerk?

Trage Netzname, Passwort und Sicherheitstyp wie gewohnt ein und setze zusätzlich das Kennzeichen für ein verstecktes Netz. Dieses Flag teilt dem Smartphone mit, dass es das Netzwerk aktiv suchen muss, weil es seine SSID nicht aussendet. Ohne diese Angabe findet das Gerät ein verborgenes WLAN nicht, selbst wenn alle anderen Daten stimmen.

Funktioniert der Code auf iPhone und Android?

Ja. Das verwendete WIFI:-Format ist ein offener Standard, den beide Systeme nativ verstehen. Auf aktuellen Geräten genügt meist die normale Kamera-App, ohne dass du eine zusätzliche Scanner-App installieren musst.

Was passiert, wenn mein Passwort ein Semikolon oder Doppelpunkt enthält?

Im WLAN-Format haben Zeichen wie ;, :, , und \ eine besondere Bedeutung. Damit dein Passwort trotzdem korrekt übertragen wird, werden diese Zeichen automatisch mit einem Schrägstrich maskiert. Du musst nichts beachten, gib das Passwort einfach genau so ein, wie es lautet.

Kann jemand mein Passwort aus dem QR-Code auslesen?

Ja, der Code ist nicht verschlüsselt. Wer ihn scannt oder mit einem Lesegerät auswertet, sieht das Passwort im Klartext. Behandle einen ausgedruckten Code deshalb so sorgsam wie das Passwort selbst und nutze für Besucher am besten ein getrenntes Gastnetz.

In welchem Format kann ich den Code herunterladen?

Du kannst den fertigen QR-Code als PNG oder SVG speichern. PNG eignet sich gut für den schnellen digitalen Versand, während SVG sich verlustfrei vergrößern lässt und damit ideal ist, wenn du den Code auf Karten, Plakaten oder Aufstellern drucken willst.

Muss ich den Code neu erstellen, wenn ich das Passwort ändere?

Ja. Da das Passwort fest im Code hinterlegt ist, funktioniert ein alter Code nach einer Änderung nicht mehr. Die Erstellung dauert aber nur Sekunden, sodass du nach jedem Passwortwechsel einfach einen frischen Code erzeugen und ausdrucken kannst.