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IBAN-Generator: Echte Test-IBANs erstellen & Bankdaten umrechnen

Erzeugen Sie gültige Test-IBANs für 96 Länder oder berechnen Sie IBANs aus Bankleitzahl und Kontonummer – mit Prüfziffern, Export als CSV/PDF und nationaler Kontrolle für DE, FR, ES, IT & Co.

IBAN-GeneratorSo funktioniert's ↓
Von 1 bis 100

Nur Testdaten. Diese IBANs haben gültige Prüfziffern, sind aber nicht mit echten Bankkonten verknüpft. Verwende sie niemals, um Geld zu senden oder anzufordern.

Für Deutschland werden nur die beiden IBAN-Prüfziffern garantiert. Jede bankspezifische Prüfung innerhalb der Kontonummer ist zufällig.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Was der IBAN-Generator kann – und wofür Sie ihn brauchen

Der IBAN-Generator ist ein praktisches Werkzeug für alle, die strukturierte Bankdaten für Tests, Entwicklungsarbeiten oder Dokumentationen benötigen – ohne dabei echte Konten zu gefährden. Das Tool bietet zwei Hauptfunktionen: die Erstellung zufälliger Test-IBANs und die Berechnung einer IBAN aus vorhandenen Bankdaten. Beide Ergebnisse sind technisch gültig, da sie die ISO-13616-Vorgaben für Prüfziffern (MOD 97-10) erfüllen. Das ist besonders nützlich für Softwareentwickler, die Zahlungsformulare oder SEPA-Lastschriftprozesse testen, oder für Mitarbeiter in Finanzabteilungen, die inländische Kontodaten in das internationale IBAN-Format umwandeln möchten.

Im Modus „Zufällige Test-IBANs“ wählen Sie einfach ein Land aus der Liste der 96 unterstützten IBAN-Länder aus – von Deutschland über Österreich bis zu exotischeren Zielen wie Mauritius oder den Färöer-Inseln. Anschließend legen Sie fest, wie viele IBANs generiert werden sollen (zwischen 1 und 100). Das Tool erzeugt dann IBANs mit korrekter Länge, passendem BBAN-Aufbau (Bankleitzahl, Kontonummer, ggf. Filialcode) und gültigen Prüfziffern. Für 33 Länder – darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien – werden zusätzlich die nationalen Prüfziffern berechnet, etwa die deutsche Bankleitzahl-Prüfziffer oder der französische RIB-Schlüssel. Bei allen anderen Ländern garantiert der Generator nur die IBAN-Prüfziffern, was für grundlegende Tests jedoch ausreicht. Die Ergebnisse lassen sich als CSV, XLSX, PDF oder Bild exportieren – ideal für Testdatenbanken oder Schulungsunterlagen.

Der zweite Modus „IBAN aus Bankdaten berechnen“ richtet sich an Nutzer, die bereits eine inländische Kontonummer besitzen. Hier geben Sie Land, Bankleitzahl, ggf. Filialcode und Kontonummer ein. Das Tool füllt fehlende Stellen automatisch mit Nullen auf, berechnet nationale Prüfziffern (z. B. die spanische DC oder den italienischen CIN) und liefert die fertige IBAN. Ein praktisches Beispiel: Aus der deutschen Bankleitzahl 37040044 und der Kontonummer 532013000 wird die IBAN DE89370400440532013000. Sollten die eingegebenen Daten die nationalen Prüfregeln verletzen (etwa bei einer falschen belgischen Kontonummer), warnt das Tool vorab. So sparen Sie sich manuelle Berechnungen und vermeiden Fehler bei der Umstellung auf das IBAN-System.

Ein wichtiger Hinweis: Die generierten IBANs sind zwar technisch korrekt, aber keine echten Konten. Bankcodes und Kontonummern werden zufällig erzeugt, sodass keine reale Bankverbindung dahintersteht. Das Tool läuft vollständig im Browser – Ihre Daten verlassen nie Ihren Computer. Das macht es nicht nur sicher, sondern auch schnell und ohne Registrierung nutzbar. Für die Überprüfung bestehender IBANs empfiehlt sich der IBAN-Prüfer, während der Massen-IBAN-Prüfer ganze Listen auf einmal validieren kann.

IBAN-Aufbau: Warum jedes Zeichen an seinem Platz steht

Eine IBAN (International Bank Account Number) ist mehr als eine zufällige Zeichenfolge – sie folgt einem strengen Schema, das von der ISO-Norm 13616 vorgegeben wird. Jede IBAN besteht aus vier Teilen: dem Ländercode, zwei Prüfziffern, der Bankleitzahl und der Kontonummer. Der Ländercode (z. B. DE für Deutschland, AT für Österreich) steht immer am Anfang und besteht aus zwei Großbuchstaben. Direkt danach folgen die beiden Prüfziffern, die nach dem MOD-97-10-Verfahren berechnet werden. Sie sorgen dafür, dass Tippfehler oder vertauschte Ziffern fast immer erkannt werden. Der Rest der IBAN bildet den sogenannten BBAN (Basic Bank Account Number), der je nach Land unterschiedlich aufgebaut ist.

Die Länge einer IBAN variiert zwischen 15 Zeichen (Norwegen) und 34 Zeichen (z. B. Malta oder San Marino). In Deutschland umfasst eine IBAN 22 Zeichen: nach dem Ländercode und den Prüfziffern folgen die 8-stellige Bankleitzahl und die 10-stellige Kontonummer. In Frankreich ist der Aufbau komplexer: Hier besteht der BBAN aus 5 Ziffern für den Bankcode, 5 Ziffern für die Filiale, 11 alphanumerischen Zeichen für die Kontonummer und 2 Ziffern für den RIB-Schlüssel. Ein Beispiel: FR14 2004 1010 0505 0001 3M02 606 zeigt, wie die einzelnen Teile gruppiert sind. Die Schreibweise mit Leerzeichen nach jeweils vier Zeichen ist zwar üblich, aber nicht zwingend – in elektronischen Systemen wird die IBAN ohne Leerzeichen übertragen.

Ein Blick auf andere Länder verdeutlicht die Vielfalt: In Italien (IT60 X054 2811 1010 0000 0123 456) besteht der BBAN aus einem Buchstaben (CIN), 5 Ziffern für die Bank (ABI), 5 Ziffern für die Filiale (CAB) und 12 Ziffern für die Kontonummer. Spanien (ES91 2100 0418 4502 0005 1332) verwendet 4 Ziffern für die Bank, 4 Ziffern für die Filiale, 2 Ziffern als nationale Prüfziffer (DC) und 10 Ziffern für die Kontonummer. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen:

Land IBAN-Länge BBAN-Aufbau (Bankcode, Filialcode, Kontonummer, Prüfziffer)
Deutschland 22 8n, 10n (Bankleitzahl + Kontonummer)
Frankreich 27 5n, 5n, 11c, 2n (Bank, Filiale, Konto, RIB-Schlüssel)
Italien 27 1a, 5n, 5n, 12n (CIN, ABI, CAB, Konto)
Spanien 24 4n, 4n, 2n, 10n (Bank, Filiale, DC, Konto)

Diese Struktur ist kein Zufall: Sie ermöglicht es, IBANs weltweit einheitlich zu verarbeiten, ohne dass Banken die nationalen Besonderheiten jedes Landes kennen müssen. Gleichzeitig bleibt genug Flexibilität, um länderspezifische Anforderungen abzubilden – etwa die italienische CIN oder den französischen RIB-Schlüssel. Wer eine IBAN manuell prüfen möchte, kann die Prüfziffern mit dem IBAN-Prüfer überprüfen. Für Entwickler, die Testdaten benötigen, ist der IBAN-Generator die ideale Lösung, um valide IBANs zu erzeugen, ohne auf echte Kontodaten zurückgreifen zu müssen.

Prüfziffern berechnen: So funktioniert der MOD-97-10-Algorithmus

Die beiden Prüfziffern einer IBAN sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines mathematischen Verfahrens: des MOD-97-10-Algorithmus. Dieser Algorithmus stellt sicher, dass Tippfehler, vertauschte Ziffern oder falsche Ländercodes fast immer erkannt werden. Die Berechnung folgt einem klaren Schema, das sich in vier Schritte unterteilen lässt. Nehmen wir als Beispiel die deutsche IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00.

Zuerst werden die ersten vier Zeichen der IBAN (Ländercode und Prüfziffern) ans Ende verschoben. Aus DE89 3704 0044 0532 0130 00 wird also 3704 0044 0532 0130 00DE89. Im nächsten Schritt werden alle Buchstaben durch Zahlen ersetzt: A entspricht 10, B 11, ..., Z 35. Aus DE89 wird also 131489 (D=13, E=14, 8=8, 9=9). Die gesamte Zeichenfolge lautet nun 370400440532013000131489. Diese Zahl wird durch 97 geteilt, und der Rest der Division (Modulo) wird berechnet. Der entscheidende Schritt ist die Formel:

Pru¨fziffern=98−(N mod 97)\text{Prüfziffern} = 98 - (N \bmod 97)

Hierbei ist NN die umgewandelte Zahl. Der Rest der Division (hier 89) wird von 98 subtrahiert, was die Prüfziffern ergibt. In unserem Beispiel: 98−89=998 - 89 = 9. Da die Prüfziffern zweistellig sein müssen, wird eine führende Null ergänzt – das Ergebnis lautet 09. Stimmen die berechneten Prüfziffern mit den tatsächlichen überein, ist die IBAN formal korrekt.

Ein häufiger Fehler ist die Vertauschung zweier Ziffern. Angenommen, in der IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00 wird die 3 mit der 7 vertauscht: DE89 7304 0044 0532 0130 00. Die Berechnung ergibt dann einen Rest von 58, was zu den Prüfziffern 40 führt. Da 40 nicht mit 89 übereinstimmt, wird der Fehler erkannt. Selbst ein einzelner falscher Buchstabe (z. B. DE89 3704 0044 0532 0130 0X) führt zu einer ungültigen IBAN, da X nicht im erlaubten Zeichensatz liegt.

Der MOD-97-10-Algorithmus ist nicht nur für IBANs relevant, sondern wird auch in anderen Bereichen eingesetzt, etwa bei der deutschen Steueridentifikationsnummer oder der internationalen Kontonummer für Wertpapiere (ISIN). Wer die Berechnung selbst nachvollziehen möchte, kann den IBAN-Prüfer nutzen, um bestehende IBANs zu prüfen. Für Entwickler, die Testdaten benötigen, erzeugt der IBAN-Generator automatisch IBANs mit korrekten Prüfziffern – ohne dass man die Mathematik dahinter verstehen muss.

Nationale Prüfziffern: Warum nicht alle IBANs gleich sicher sind

Während die IBAN-Prüfziffern nach dem MOD-97-10-Verfahren für alle Länder gleich berechnet werden, haben viele Staaten zusätzliche nationale Prüfverfahren in den BBAN integriert. Diese dienen dazu, Fehler innerhalb der inländischen Bankdaten zu erkennen – etwa eine falsche Bankleitzahl oder eine vertippte Kontonummer. Der IBAN-Generator berücksichtigt diese nationalen Besonderheiten für 33 Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Für alle anderen Länder garantiert das Tool nur die IBAN-Prüfziffern, was für grundlegende Tests ausreicht, aber nicht alle Fehler abfängt.

In Deutschland wird die Bankleitzahl durch eine einfache Prüfziffer abgesichert, die nach dem Modulo-10-Verfahren berechnet wird. Ein Beispiel: Die Bankleitzahl 37040044 besteht aus der eigentlichen Nummer 3704004 und der Prüfziffer 4. Die Berechnung erfolgt, indem jede zweite Ziffer verdoppelt und die Quersumme gebildet wird. Stimmen die berechnete und die angegebene Prüfziffer nicht überein, ist die Bankleitzahl ungültig. Frankreich geht noch einen Schritt weiter: Hier wird der RIB-Schlüssel (Relevé d’Identité Bancaire) aus Bankcode, Filialcode und Kontonummer berechnet. Der Schlüssel besteht aus zwei Ziffern und wird nach einem komplexen Algorithmus ermittelt, der auch Buchstaben in der Kontonummer berücksichtigt. Ein falscher RIB-Schlüssel führt dazu, dass die IBAN zwar formal korrekt ist, aber von französischen Banken abgelehnt wird.

Spanien verwendet zwei nationale Prüfziffern (DC, Dígito de Control), die aus Bankcode, Filialcode und Kontonummer berechnet werden. Die erste DC sichert die Bank- und Filialdaten ab, die zweite die Kontonummer. In Italien besteht der BBAN aus einem Buchstaben (CIN), der aus Bankcode (ABI), Filialcode (CAB) und Kontonummer abgeleitet wird. Der CIN wird nach dem Modulo-26-Verfahren berechnet und stellt sicher, dass keine der Komponenten falsch ist. Polen nutzt eine Prüfziffer für die Bankleitzahl (Modulo-10), während Norwegen die Kontonummer mit dem Modulo-11-Verfahren absichert.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Länder der IBAN-Generator mit nationalen Prüfziffern unterstützt und welche Verfahren dabei zum Einsatz kommen:

Land Nationale Prüfziffer Verfahren Beispiel-IBAN
Deutschland Bankleitzahl Modulo-10 DE89 3704 0044 0532 0130 00
Frankreich RIB-Schlüssel Komplexer Algorithmus FR14 2004 1010 0505 0001 3M02 606
Spanien DC (2 Ziffern) Modulo-11 (jeweils eine DC) ES91 2100 0418 4502 0005 1332
Italien CIN (1 Buchstabe) Modulo-26 IT60 X054 2811 1010 0000 0123 456
Polen Bankleitzahl Modulo-10 PL61 1090 1014 0000 0712 1981 2874

Für Länder wie die USA, Kanada oder Australien, die keine IBANs verwenden, ist das Tool nicht geeignet. Auch innerhalb der IBAN-Länder gibt es Unterschiede: In der Türkei (TR33 0006 1005 1978 6457 8413 26) oder Schweden werden keine nationalen Prüfziffern berechnet, sodass der IBAN-Generator hier nur die IBAN-Prüfziffern garantiert. Wer eine IBAN aus echten Bankdaten berechnen möchte, sollte im Modus „IBAN aus Bankdaten berechnen“ die nationalen Prüfziffern sorgfältig eingeben – der Generator warnt, falls sie nicht zur Kontonummer passen. Für die Überprüfung ganzer IBAN-Listen empfiehlt sich der Massen-IBAN-Prüfer.

IBAN aus Bankdaten berechnen: Schritt für Schritt erklärt

Wer eine inländische Kontonummer in eine IBAN umwandeln möchte, kann den IBAN-Generator im Modus „IBAN aus Bankdaten berechnen“ nutzen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie SEPA-Überweisungen tätigen oder Ihre Kontodaten für internationale Zahlungen aufbereiten müssen. Der Prozess ist einfach, erfordert aber einige Details, die je nach Land variieren. Nehmen wir als Beispiel eine deutsche Kontonummer: Bankleitzahl 37040044, Kontonummer 532013000. Hier sind die Schritte, um daraus eine gültige IBAN zu machen.

Zuerst wählen Sie das Land aus – in diesem Fall Deutschland. Anschließend geben Sie die Bankleitzahl ein. Wichtig: Die Bankleitzahl muss genau 8 Stellen haben. Fehlende Stellen werden automatisch mit führenden Nullen aufgefüllt. Als nächstes folgt die Kontonummer. In Deutschland ist die Kontonummer meist 10 Stellen lang, kürzere Nummern werden ebenfalls mit Nullen ergänzt. Der Generator berechnet nun die IBAN-Prüfziffern nach dem MOD-97-10-Verfahren und fügt sie an die richtige Stelle ein. Das Ergebnis lautet DE89 3704 0044 0532 0130 00.

In Frankreich ist der Prozess etwas komplexer. Hier benötigen Sie den Bankcode (5 Ziffern), den Filialcode (5 Ziffern) und die Kontonummer (11 alphanumerische Zeichen). Der Generator berechnet automatisch den RIB-Schlüssel, der aus diesen Daten abgeleitet wird. Ein Beispiel: Bankcode 20041, Filialcode 01005, Kontonummer 0500013M026. Die fertige IBAN lautet FR14 2004 1010 0505 0001 3M02 606. Sollten die eingegebenen Daten die nationalen Prüfregeln verletzen (etwa eine falsche Kontonummer), warnt das Tool vorab.

In Spanien müssen Sie Bankcode (4 Ziffern), Filialcode (4 Ziffern) und Kontonummer (10 Ziffern) eingeben. Der Generator berechnet die beiden nationalen Prüfziffern (DC) und fügt sie an die richtige Stelle ein. Ein Beispiel: Bankcode 2100, Filialcode 0418, Kontonummer 0200051332. Die fertige IBAN lautet ES91 2100 0418 4502 0005 1332. In Italien benötigen Sie den Bankcode (ABI, 5 Ziffern), den Filialcode (CAB, 5 Ziffern) und die Kontonummer (12 Ziffern). Der Generator berechnet den CIN (1 Buchstabe) und fügt ihn an den Anfang des BBAN ein. Beispiel: ABI 05428, CAB 11101, Kontonummer 000000123456. Die fertige IBAN lautet IT60 X054 2811 1010 0000 0123 456.

Ein häufiger Fehler ist die Eingabe einer falschen Kontonummer, die die nationalen Prüfregeln verletzt. In Belgien, Polen oder Norwegen wird die Kontonummer durch zusätzliche Prüfziffern abgesichert. Der Generator erkennt solche Fehler und zeigt eine Warnung an. Wer viele Konten umwandeln muss, kann die Ergebnisse einzeln generieren und als CSV oder Bild exportieren. Für die Überprüfung bestehender IBANs empfiehlt sich der IBAN-Prüfer, während der Massen-IBAN-Prüfer ganze Listen auf einmal validieren kann. Wichtig: Der Generator läuft vollständig im Browser, sodass Ihre Daten sicher sind und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Testdaten vs. echte Konten: Wofür Sie den IBAN-Generator nutzen dürfen – und wofür nicht

Der IBAN-Generator ist ein nützliches Werkzeug für Entwickler, Tester und Finanzexperten – aber nur, wenn er verantwortungsvoll eingesetzt wird. Die generierten IBANs sind technisch gültig, da sie die ISO-13616-Vorgaben für Prüfziffern erfüllen. Sie sind jedoch keine echten Konten: Die Bankcodes und Kontonummern werden zufällig erzeugt, sodass keine reale Bankverbindung dahintersteht. Das macht sie ideal für Testzwecke, etwa um Zahlungsformulare in Software zu prüfen, SEPA-Lastschriftprozesse zu simulieren oder Schulungsunterlagen zu erstellen. Wer jedoch versucht, mit einer generierten IBAN Geld zu überweisen oder Rechnungen zu fälschen, begeht Betrug – und riskiert rechtliche Konsequenzen.

Ein typisches Szenario: Ein Softwareentwickler arbeitet an einer Online-Banking-Anwendung und muss sicherstellen, dass das Zahlungsformular korrekt funktioniert. Statt echte Kontodaten zu verwenden, generiert er mit dem IBAN-Generator eine Handvoll Test-IBANs. Diese IBANs passieren die Prüfung des IBAN-Prüfer, da sie formal korrekt sind, führen aber zu keinem realen Konto. So kann der Entwickler sicher testen, ohne sensible Daten preiszugeben. Auch für QS-Teams, die Lastschriftmandate oder internationale Überweisungen prüfen, sind die generierten IBANs eine sichere Alternative zu echten Bankdaten.

Ein weiterer Anwendungsfall ist die Dokumentation: Wer eine Anleitung für SEPA-Überweisungen schreibt, kann mit dem Generator Beispiel-IBANs erstellen, die den Lesern zeigen, wie das Format aussieht – ohne auf reale Konten zurückgreifen zu müssen. Auch für Schulungen in Banken oder Finanzabteilungen eignen sich die generierten IBANs, um Mitarbeiter im Umgang mit dem IBAN-System zu schulen. Da das Tool keine Registrierung erfordert und vollständig im Browser läuft, sind die Daten zudem sicher: Nichts wird gespeichert oder an Dritte weitergegeben.

Auf der anderen Seite gibt es klare Grenzen: Generierte IBANs dürfen niemals für echte Zahlungen verwendet werden. Eine Überweisung auf eine solche IBAN wird von der Bank abgelehnt oder führt zu einem Rückbuchung – im schlimmsten Fall mit Gebühren. Noch problematischer ist der Einsatz für betrügerische Zwecke, etwa um gefälschte Rechnungen zu erstellen oder Identitätsprüfungen zu umgehen. Solche Handlungen sind strafbar und können zivil- sowie strafrechtliche Folgen haben. Auch für die Anmeldung bei Zahlungsdienstleistern oder die Eröffnung von Konten sind die generierten IBANs ungeeignet, da sie keine reale Bankverbindung repräsentieren.

Wer echte Kontodaten in eine IBAN umwandeln möchte, sollte den Modus „IBAN aus Bankdaten berechnen“ nutzen. Hier werden nationale Prüfziffern (z. B. der deutsche Bankleitzahl-Code oder der französische RIB-Schlüssel) automatisch berechnet, sodass die IBAN nicht nur formal, sondern auch inländisch gültig ist. Für die Überprüfung bestehender IBANs empfiehlt sich der IBAN-Prüfer, während der Massen-IBAN-Prüfer ganze Listen auf einmal validieren kann. Wichtig: Der IBAN-Generator ist ein Werkzeug für Tests und Schulungen – nicht für den echten Zahlungsverkehr.

IBAN-Generator vs. IBAN-Prüfer: Wann Sie welches Tool brauchen

Der IBAN-Generator und der IBAN-Prüfer sind zwei Seiten derselben Medaille: Während der Generator neue, technisch gültige IBANs erstellt, überprüft der Prüfer bestehende IBANs auf ihre Korrektheit. Beide Tools ergänzen sich ideal, je nachdem, ob Sie Testdaten benötigen oder echte Kontodaten validieren möchten. Der Generator ist die erste Wahl für Entwickler, die Zahlungsformulare testen, SEPA-Lastschriftprozesse simulieren oder Schulungsunterlagen erstellen. Der Prüfer hingegen ist unverzichtbar, wenn Sie eine IBAN auf Tippfehler überprüfen oder sicherstellen möchten, dass eine empfangene Kontonummer korrekt ist.

Ein typisches Szenario für den IBAN-Generator: Ein Softwareentwickler arbeitet an einer E-Commerce-Plattform und muss sicherstellen, dass das Checkout-Formular IBANs korrekt verarbeitet. Statt echte Kontodaten zu verwenden, generiert er mit dem Tool eine Handvoll Test-IBANs für verschiedene Länder – etwa Deutschland (DE89 3704 0044 0532 0130 00), Frankreich (FR14 2004 1010 0505 0001 3M02 606) und Spanien (ES91 2100 0418 4502 0005 1332). Diese IBANs sind formal korrekt, da sie die MOD-97-10-Prüfziffern und – wo unterstützt – die nationalen Prüfziffern enthalten. Der Entwickler kann sie nutzen, um die Validierung im Formular zu testen, ohne auf echte Bankdaten zurückgreifen zu müssen. Die Ergebnisse lassen sich als CSV oder Bild exportieren, was die Integration in Testumgebungen erleichtert.

Der IBAN-Prüfer kommt ins Spiel, wenn Sie eine bestehende IBAN überprüfen möchten. Angenommen, Sie erhalten eine Rechnung mit einer IBAN und möchten sicherstellen, dass die Kontonummer korrekt ist. Geben Sie die IBAN in den Prüfer ein, und das Tool analysiert sie nach den gleichen Kriterien wie der Generator: Ländercode, Länge, BBAN-Aufbau und Prüfziffern. Für Länder mit nationalen Prüfziffern (z. B. Deutschland, Frankreich, Italien) wird zusätzlich die inländische Gültigkeit geprüft. Ein Beispiel: Die IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00 wird als korrekt bestätigt, während DE89 3704 0044 0532 0130 0X sofort als ungültig markiert wird – der Buchstabe X ist im deutschen BBAN nicht erlaubt.

Für Unternehmen, die regelmäßig große Mengen an IBANs prüfen müssen, ist der Massen-IBAN-Prüfer die bessere Wahl. Hier können Sie ganze Listen hochladen, und das Tool validiert jede IBAN einzeln. Das ist besonders nützlich für Finanzabteilungen, die eingehende Zahlungsdaten vor der Verarbeitung prüfen, oder für Entwickler, die Testdatenbanken auf Korrektheit überprüfen möchten. Beide Tools – Generator und Prüfer – laufen vollständig im Browser, sodass keine Daten an Dritte weitergegeben werden. Während der Generator also neue, sichere Testdaten liefert, stellt der Prüfer sicher, dass bestehende IBANs korrekt sind. Zusammen decken sie alle Anwendungsfälle ab, von der Softwareentwicklung bis zur täglichen Arbeit in Finanzabteilungen.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Wie generiere ich eine Test-IBAN mit dem IBAN-Generator?

Wählen Sie im IBAN-Generator einfach ein Land aus der Liste aus, geben Sie die gewünschte Anzahl (1 bis 100) ein und klicken Sie auf „Generieren“. Die erzeugten IBANs sind strukturell gültig und enthalten korrekte Prüfziffern nach ISO 13616. Für Länder wie Deutschland, Frankreich oder Spanien werden zusätzlich nationale Prüfziffern berechnet. Die Ergebnisse können Sie als CSV, XLSX, PDF oder Bild exportieren.

Kann ich mit dem IBAN-Generator eine echte Bankverbindung erstellen?

Nein. Der IBAN-Generator erzeugt nur Test-IBANs mit korrekter Struktur und Prüfziffern, aber keine echten Kontonummern. Die Bankleitzahlen und Kontonummern sind zufällig generiert und gehören keinem realen Konto. Verwenden Sie diese IBANs ausschließlich für Testzwecke, z. B. in Software-Entwicklung oder Schulungen. Echte Zahlungen auf diese IBANs scheitern oder werden abgelehnt.

Wie berechne ich eine IBAN aus meiner deutschen Bankverbindung?

Wechseln Sie im IBAN-Generator zum Modus „Aus Bankdaten“. Geben Sie die Bankleitzahl (BLZ), die Kontonummer und – falls vorhanden – die Filialnummer ein. Der Generator fügt automatisch die fehlenden Nullen ein, berechnet die nationale Prüfziffer (für Deutschland nicht erforderlich) und erzeugt die IBAN mit korrekten Prüfziffern. Das Ergebnis können Sie als CSV oder Bild speichern.

Warum lehnt meine Bank eine generierte IBAN ab, obwohl die Prüfziffer stimmt?

Der IBAN-Generator garantiert nur die IBAN-Prüfziffern und – für bestimmte Länder – die nationalen Prüfziffern (z. B. in Frankreich die RIB-Schlüssel oder in Spanien die DC-Ziffern). Für andere Länder wie die Schweiz oder Österreich werden keine nationalen Prüfungen durchgeführt. Zudem können zufällige Bankleitzahlen ungültig sein. Nutzen Sie für echte Überweisungen immer die von Ihrer Bank bestätigte IBAN.

Werden meine eingegebenen Bankdaten irgendwo gespeichert oder übertragen?

Nein. Der IBAN-Generator läuft vollständig im Browser – alle Berechnungen finden lokal auf Ihrem Gerät statt. Es werden keine Daten an Server gesendet oder gespeichert. Das Tool ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Für die Validierung bestehender IBANs können Sie den IBAN-Prüfer verwenden.

Kann ich den IBAN-Generator für US-amerikanische oder kanadische Konten nutzen?

Nein. Die USA, Kanada und andere Länder wie Australien oder Japan verwenden kein IBAN-System. Der IBAN-Generator unterstützt nur Länder, die offiziell im IBAN-Register der SWIFT aufgeführt sind. Für Zahlungen aus diesen Ländern in den SEPA-Raum benötigen Sie eine IBAN des Empfängers.

Was bedeutet die Fehlermeldung „Nationale Prüfziffer falsch“?

Diese Meldung erscheint, wenn die von Ihnen eingegebene Kontonummer die nationale Prüfung des jeweiligen Landes nicht besteht. Das betrifft z. B. Belgien (Modulo-97-Prüfung), Norwegen (Modulo-11) oder Polen (Prüfziffer im Sortiercode). Überprüfen Sie Ihre Eingabe auf Tippfehler oder lassen Sie die Prüfziffer vom Generator berechnen (z. B. für Spanien die DC-Ziffer oder für Frankreich den RIB-Schlüssel).

Warum muss ich für Frankreich keinen RIB-Schlüssel eingeben?

Der RIB-Schlüssel (clé RIB) wird aus der Bankleitzahl (code banque), der Filialnummer (code guichet) und der Kontonummer automatisch berechnet. Der IBAN-Generator übernimmt diese Berechnung für Sie, sodass Sie nur die bekannten Teile Ihrer französischen Bankverbindung eingeben müssen. Das Ergebnis enthält dann die korrekte IBAN mit allen Prüfziffern.

Kann ich mehrere IBANs auf einmal berechnen?

Ja. Im Modus „Zufällige Test-IBANs“ können Sie bis zu 100 IBANs gleichzeitig generieren und als CSV, XLSX oder PDF exportieren. Für die Berechnung mehrerer echter IBANs aus Bankdaten müssen Sie jede Verbindung einzeln eingeben. Alternativ können Sie eine fertige Liste mit dem Massen-IBAN-Prüfer validieren.

Was ist der Unterschied zwischen IBAN-Generator und IBAN-Prüfer?

Der IBAN-Generator erstellt neue, strukturell gültige IBANs für Testzwecke oder berechnet eine IBAN aus Bankdaten. Der IBAN-Prüfer hingegen überprüft eine bereits vorhandene IBAN auf Gültigkeit – z. B. ob die Prüfziffern korrekt sind oder ob die Bankleitzahl existiert. Beide Tools ergänzen sich, arbeiten aber mit unterschiedlichen Eingaben.

Quellen

  1. IBAN Registry — IBAN structure per country · SWIFT
  2. ISO 13616-1:2020 — Structure of the IBAN · ISO
  3. ISO/IEC 7064:2003 — Check character systems · ISO
  4. IBAN — historic development (ECBS EBS204, EPC and ISO 13616) · Czech National Bank