Was eine IBAN ist und wie sie aufgebaut ist
Die IBAN (International Bank Account Number) ist ein standardisiertes Format für Kontonummern, das nach der Norm ISO 13616 aufgebaut ist. Sie fasst Land, Bank und Konto in einer einzigen Zeichenkette zusammen und macht Bankverbindungen über Ländergrenzen hinweg eindeutig lesbar.
Eine IBAN beginnt mit einem zweistelligen Ländercode aus Buchstaben, zum Beispiel DE für Deutschland oder AT für Österreich. Danach folgen zwei Prüfziffern und anschließend die nationale Kontokennung, die sogenannte BBAN. Die BBAN enthält je nach Land die Bankleitzahl und die eigentliche Kontonummer.
Die Gesamtlänge ist pro Land festgelegt. Eine deutsche IBAN hat genau 22 Zeichen, eine österreichische 20 und eine niederländische 18. Diese feste Länge ist ein erstes Merkmal, an dem sich eine fehlerhafte Eingabe schnell erkennen lässt.
Im Zahlungsverkehr wird die IBAN meist in Vierergruppen dargestellt, etwa DE89 3704 0044 0532 0130 00. Für die technische Prüfung spielen diese Leerzeichen keine Rolle, sie dienen nur der besseren Lesbarkeit. Der IBAN-Prüfer entfernt sie automatisch vor der Kontrolle.