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Transponier- und Capo-Rechner für Gitarre – Akkorde umrechnen & Capo-Position finden

Transponiere Akkorde zwischen Tonarten und finde die optimale Capo-Position für CAGED-Griffmuster. Unterstützt Slash-Akkorde, zeigt Halbtonschritte und praktische Bundpositionen an.

Mehmet Demiray Veröffentlicht Aktualisiert
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Transponiere ein Lied in eine andere Tonart oder finde heraus, auf welchem Bund der Capo sitzt
Verwende den Grundton; Molltonarten funktionieren genauso
Wähle die Akkorde, die im Lied vorkommen; die Liste folgt der Ausgangstonart
Alle anderen Akkorde, durch Leerzeichen getrennt: D/F# Bsus4 E7

Ein Capo erhöht jede offene Form um einen Halbton pro Bund: G-Formen mit Capo auf 3 klingen wie Bb.

Nach oben [number=] Halbtöne führt zu denselben Akkorden wie nach unten 12 − [number=]; wähle die Richtung, die besser zur Stimme passt.

Ergebnisse verwenden Bs in B-Tonarten (F, Bb, Eb, Ab, Db) und Kreuze sonst, wie in Noten üblich.

Was bedeutet Transponieren eigentlich?

Transponieren ist ein grundlegendes Konzept für Gitarristen und Sänger, das oft missverstanden wird. Es bedeutet, ein Lied in eine andere Tonart zu verschieben, ohne die Struktur oder die Beziehungen zwischen den Akkorden zu verändern. Jeder Akkord wird dabei um die gleiche Anzahl von Halbtönen nach oben oder unten bewegt. Wenn du beispielsweise die Akkordfolge C – G – Am – F um 2 Halbtöne nach oben transponierst, erhältst du D – A – Bm – G. Die Intervalle zwischen den Akkorden bleiben gleich, nur die absolute Tonhöhe ändert sich.

Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass sich der Klang eines Liedes durch das Transponieren verändert. Tatsächlich bleibt die harmonische Wirkung identisch – nur die Tonlage passt sich an. Das ist besonders wichtig, wenn Sänger ihre Stimmlage anpassen müssen. Ein Lied in C-Dur, das für eine hohe Stimme zu tief ist, lässt sich problemlos nach D-Dur oder E-Dur transponieren, ohne dass sich die Melodie oder die Akkordfolgen „falsch“ anhören. Der Akkordfinder kann dabei helfen, die neuen Akkorde schnell zu visualisieren.

Mathematisch lässt sich die Verschiebung einfach berechnen: Die Anzahl der Halbtöne ergibt sich aus der Differenz zwischen Ziel- und Ausgangstonart, modulo 12. Die Formel lautet:

Verschiebung=(ZieltonartAusgangstonart)mod12\text{Verschiebung} = (\text{Zieltonart} - \text{Ausgangstonart}) \bmod 12

Ein praktisches Beispiel: Von C nach Eb sind es 3 Halbtöne nach oben. Dieselbe Verschiebung lässt sich auch als 9 Halbtöne nach unten ausdrücken, da 3 und 9 in der Modulo-12-Arithmetik äquivalent sind. Der Transponier- und Capo-Rechner zeigt beide Richtungen an, sodass du flexibel wählen kannst, ob du lieber höher oder tiefer spielen möchtest.

Besonders nützlich ist das Tool für Slash-Akkorde wie D/F#. Hier wird nicht nur der Grundton verschoben, sondern auch der Basston. Aus D/F# wird bei einer Verschiebung um 2 Halbtöne nach oben E/G# – der Basston folgt also der gleichen Logik wie der Akkord selbst. Das ist entscheidend, um die Basslinie korrekt beizubehalten.

Der Capo-Trick: Mechanische Transposition leicht gemacht

Ein Capo ist im Grunde eine mechanische Transpositionshilfe. Indem du ihn auf einen bestimmten Bund setzt, verschiebst du die Tonhöhe deiner Gitarre, ohne die Griffmuster ändern zu müssen. Jeder Bund entspricht dabei einem Halbton. Ein Capo auf dem 1. Bund hebt die Tonhöhe um 1 Halbton an, ein Capo auf dem 3. Bund um 3 Halbtöne und so weiter. Das ist besonders praktisch, wenn du Lieder in schwierigen Tonarten wie Eb-Dur oder B-Dur spielen möchtest, ohne komplizierte Barré-Griffe lernen zu müssen.

Nehmen wir ein Lied in Eb-Dur. Ohne Capo müsstest du alle Akkorde als Barré-Griffe spielen, was für Anfänger oft eine Hürde darstellt. Mit dem Transponier- und Capo-Rechner siehst du sofort, dass du dieselben Akkorde in D-Dur greifen kannst – allerdings mit einem Capo auf dem 1. Bund. Die D-Dur-Griffe (D, G, A) klingen dann wie Eb-Dur, sind aber viel einfacher zu spielen. Alternativ könntest du auch C-Dur-Griffe mit einem Capo auf dem 3. Bund verwenden, was ebenfalls Eb-Dur ergibt. Die Wahl der Griffmuster hängt von der gewünschten Klangfarbe und Spielbarkeit ab.

Der Rechner zeigt dir alle fünf CAGED-Griffmuster (C, A, G, E, D) an, die für die Zieltonart infrage kommen. Jedes Muster hat seine Vor- und Nachteile:

  • C-Form: Klingt oft voll und resonant, erfordert aber höhere Capo-Positionen (z. B. Capo 3 für Eb-Dur).
  • A-Form: Liegt gut in der Hand, kann aber bei hohen Capo-Positionen dünn klingen.
  • G-Form: Ideal für Lieder mit vielen Dur-Akkorden, aber nicht alle Akkorde sind gleich gut spielbar.
  • E-Form: Klassische Barré-Griff-Form, die sich mit Capo gut anpassen lässt.
  • D-Form: Gut für Lieder mit vielen Moll-Akkorden, aber weniger resonant als die C-Form.

Ein häufiges Problem ist die Wahl des Capo-Bunds. Viele Gitarristen greifen automatisch zur niedrigsten Position, ohne zu bedenken, dass höhere Capo-Positionen (z. B. Capo 7) oft dünner klingen. Der Transponier- und Capo-Rechner sortiert die Optionen nach praktischen Gesichtspunkten und zeigt dir die niedrigste sinnvolle Position an. So kannst du abwägen, ob dir die Spielbarkeit oder der Klang wichtiger ist.

Die CAGED-Tabelle verstehen: Fünf Griffmuster für jede Tonart

Das CAGED-System ist ein bewährtes Konzept, um alle Tonarten auf der Gitarre abzudecken. Es basiert auf fünf offenen Griffmustern (C, A, G, E, D), die sich durch Verschieben mit dem Capo oder als Barré-Griffe auf jede Tonart übertragen lassen. Jedes dieser Muster hat seine eigene Klangcharakteristik und Spielbarkeit, sodass du je nach Lied und Stil die passende Variante wählen kannst.

Der Transponier- und Capo-Rechner zeigt dir für jede Zieltonart eine Tabelle mit den fünf CAGED-Mustern und der entsprechenden Capo-Position. Nehmen wir ein Lied in F-Dur:

Griffmuster Capo-Position
C 5
A 8
G 3
E 1
D 10

Die Tabelle ist nach Capo-Positionen sortiert, sodass du auf einen Blick siehst, welche Optionen infrage kommen. Die niedrigste Position (hier Capo 1 mit E-Griffen) ist oft die praktischste, da sie den Klang der offenen Saiten nutzt. Höhere Positionen wie Capo 10 klingen dagegen oft dünn und sind schwerer zu greifen. Der Rechner hebt die empfohlene Position hervor, sodass du nicht lange experimentieren musst.

Ein weiterer Vorteil des CAGED-Systems ist die Flexibilität bei der Voicing-Wahl. Die C-Form klingt beispielsweise oft voller als die A-Form, da sie mehr Bass-Saiten einbezieht. Wenn du ein Lied in G-Dur spielst, kannst du entweder die G-Form ohne Capo verwenden oder die C-Form mit Capo 5. Beide Varianten ergeben G-Dur, aber die Klangfarbe ist unterschiedlich. Der Rechner hilft dir, solche Nuancen zu erkennen und bewusst einzusetzen.

Besonders nützlich ist das System für Sänger, die ihre Stimmlage anpassen müssen. Wenn ein Lied in B-Dur zu hoch ist, kannst du es mit A-Griffen und Capo 2 spielen – das ergibt ebenfalls B-Dur, liegt aber tiefer und ist einfacher zu singen. Der Online-Gitarrenstimmer kann dir helfen, die Gitarre vor dem Spielen korrekt einzustimmen, damit die Capo-Positionen präzise klingen.

Die richtige Tonart für Sänger finden: Praktische Tipps

Die Wahl der richtigen Tonart ist entscheidend, damit ein Lied optimal zur Stimme passt. Viele Sänger machen den Fehler, einfach die Originaltonart zu übernehmen, ohne zu prüfen, ob sie in ihrem Stimmumfang liegt. Ein Lied, das für eine hohe Tenorstimme geschrieben ist, kann für einen Bariton zu hoch sein – und umgekehrt. Der Transponier- und Capo-Rechner hilft dir, die ideale Tonart zu finden, ohne stundenlang experimentieren zu müssen.

Der erste Schritt ist, die höchste Note der Melodie zu identifizieren. Singe das Lied in der Originaltonart und achte darauf, wo deine Stimme an ihre Grenzen stößt. Wenn die höchste Note zu hoch oder zu tief ist, verschiebe die Tonart in ganzen Schritten (also um 2 Halbtöne) nach oben oder unten. Der Rechner zeigt dir sofort, wie sich die Akkorde ändern, sodass du die neue Tonart direkt ausprobieren kannst.

Ein praktisches Beispiel: Ein Lied in C-Dur mit der höchsten Note G (auf der zweiten Linie des Violinschlüssels) ist für eine tiefe Stimme oft zu hoch. Wenn du es um 2 Halbtöne nach unten nach B-Dur transponierst, liegt die höchste Note bei Fis – das ist für viele Sänger angenehmer. Die Akkordfolge C – G – Am – F wird dann zu B – F# – G#m – E. Mit dem Capo auf dem 1. Bund kannst du sogar die ursprünglichen C-Dur-Griffe verwenden, sodass du dich nicht umgewöhnen musst.

Ein weiterer Tipp ist, beide Richtungen auszuprobieren. Manchmal klingt ein Lied in einer höheren Tonart voller und expressiver, während eine tiefere Tonart ruhiger und intimer wirkt. Der Rechner zeigt dir nicht nur die transponierten Akkorde, sondern auch die Capo-Optionen, sodass du flexibel bleiben kannst. Wenn du unsicher bist, probiere zunächst die Tonart aus, die 3–4 Halbtöne unter der Originaltonart liegt – das ist oft ein guter Kompromiss zwischen Klang und Singbarkeit.

Für Covermusiker ist es außerdem hilfreich, die Tonarten bekannter Lieder zu kennen. Viele Popsongs sind in C-Dur, G-Dur oder D-Dur geschrieben, während Rock- und Metal-Songs oft höhere Tonarten wie E-Dur oder A-Dur bevorzugen. Mit dem Transponier- und Capo-Rechner kannst du solche Lieder schnell an deine Stimme anpassen, ohne die Akkorde neu lernen zu müssen.

Häufige Fehler beim Transponieren und Capo-Einsatz vermeiden

Auch erfahrene Musiker machen beim Transponieren und Capo-Einsatz immer wieder dieselben Fehler. Einer der häufigsten ist, die Melodie zu transponieren, aber die Akkorde zu vergessen. Wenn du ein Lied um 2 Halbtöne nach oben verschiebst, müssen nicht nur die Noten, sondern auch die Akkorde angepasst werden. Der Transponier- und Capo-Rechner nimmt dir diese Arbeit ab, indem er alle Akkorde – einschließlich Slash-Akkorden wie D/F# – korrekt umrechnet.

Ein weiterer typischer Fehler ist das Ignorieren der Bassnoten bei Slash-Akkorden. Wenn du D/F# um 3 Halbtöne nach oben transponierst, wird daraus nicht einfach F/A, sondern F/A# – der Basston muss ebenfalls verschoben werden. Der Rechner zeigt dir die korrekte Schreibweise an, sodass du keine falschen Griffmuster verwendest. Besonders wichtig ist das bei Liedern mit komplexen Basslinien, wie sie oft in Jazz oder Progressive Rock vorkommen.

Beim Capo-Einsatz wird oft vergessen, dass Positionen über dem 7. Bund dünn und unnatürlich klingen. Wenn der Rechner eine Capo-Position wie 8 oder 10 vorschlägt, solltest du stattdessen ein anderes CAGED-Muster wählen. Für ein Lied in Fis-Dur wäre Capo 2 mit E-Griffen eine bessere Wahl als Capo 9 mit A-Griffen. Der Rechner sortiert die Optionen nach praktischen Gesichtspunkten, sodass du die beste Lösung auf einen Blick siehst.

Ein weiterer Stolperstein sind enharmonische Verwechslungen. Ein Akkord wie Bb kann je nach Kontext auch als A# geschrieben werden. Der Transponier- und Capo-Rechner hält sich an die gängige Notationskonvention: In Tonarten mit B (z. B. F-Dur) wird Bb verwendet, in Tonarten mit Kreuz (z. B. G-Dur) A#. So vermeidest du Verwirrung bei der Akkordtabelle.

Schließlich vergessen viele Gitarristen, dass der Capo die Saitenspannung verändert. Ein Capo auf dem 5. Bund erhöht die Spannung der Saiten, was zu einer höheren Stimmstabilität führen kann. Wenn du Probleme mit schnellem Verstimmen hast, kann der Saitenspannungsrechner helfen, die optimale Spannung für deine Gitarre zu finden. So klingt dein Spiel auch mit Capo präzise und stabil.

Warum Eb-Dur-Lieder oft mit Capo 1 gespielt werden

Eb-Dur ist eine der häufigsten Tonarten in der Pop- und Rockmusik, aber für Gitarristen oft eine Herausforderung. Ohne Capo müsstest du alle Akkorde als Barré-Griffe spielen, was für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen anstrengend sein kann. Die Lösung: D-Dur-Griffe mit einem Capo auf dem 1. Bund. Diese Kombination ist so verbreitet, dass sie fast schon zum Standard geworden ist – und der Transponier- und Capo-Rechner erklärt dir, warum.

Mathematisch gesehen entspricht ein Capo auf dem 1. Bund einer Verschiebung um 1 Halbton nach oben. Wenn du also D-Dur-Griffe (D, G, A) mit Capo 1 spielst, klingt das Ergebnis wie Eb-Dur. Die Griffmuster bleiben einfach, während die Tonhöhe perfekt zur Originaltonart passt. Das ist besonders praktisch für Lieder wie „Knockin’ on Heaven’s Door“ (Bob Dylan) oder „Wonderwall“ (Oasis), die ursprünglich in Eb-Dur geschrieben sind.

Doch warum nicht einfach die Akkorde nach Eb-Dur transponieren? Der Grund liegt in der Spielbarkeit. Die D-Dur-Griffe (D, G, A) sind offene Akkorde, die sich leicht greifen lassen und einen vollen Klang erzeugen. Die entsprechenden Eb-Dur-Griffe (Eb, Ab, Bb) sind dagegen Barré-Akkorde, die mehr Kraft erfordern und weniger resonant klingen. Mit dem Capo auf dem 1. Bund behältst du die Vorteile der offenen Akkorde, ohne auf die gewünschte Tonart verzichten zu müssen.

Der Rechner zeigt dir auch alternative Capo-Positionen für Eb-Dur:

  • C-Form mit Capo 3: Klingt voller als die D-Form, erfordert aber höhere Griffpositionen.
  • G-Form mit Capo 6: Gut für Lieder mit vielen Dur-Akkorden, aber weniger resonant.
  • A-Form mit Capo 6: Liegt gut in der Hand, kann aber bei hohen Tönen dünn klingen.

Die Wahl der Capo-Position hängt von deinem Spielstil und dem gewünschten Klang ab. Für rhythmische Begleitung ist die D-Form mit Capo 1 oft die beste Wahl, während die C-Form mit Capo 3 mehr Klangfülle bietet. Der Transponier- und Capo-Rechner hilft dir, die optimale Position für jedes Lied zu finden, sodass du dich auf das Spielen konzentrieren kannst – ohne komplizierte Barré-Griffe.

Transponieren in der Praxis: Beispiele aus der deutschen Musikszene

In der deutschen Musikszene gibt es viele Lieder, die sich perfekt für das Transponieren eignen – sei es für Coverversionen, Bandproben oder das Singen im Freundeskreis. Ein klassisches Beispiel ist „Atemlos“ von Helene Fischer. Das Lied steht in der Originaltonart E-Dur, was für viele Sänger zu hoch ist. Mit dem Transponier- und Capo-Rechner kannst du es problemlos nach D-Dur oder C-Dur verschieben, ohne die Akkordfolgen neu lernen zu müssen.

Nehmen wir die Akkordfolge E – B – C#m – A. Wenn du das Lied um 2 Halbtöne nach unten transponierst, wird daraus D – A – Bm – G. Mit einem Capo auf dem 2. Bund kannst du sogar die ursprünglichen E-Dur-Griffe verwenden, sodass du dich nicht umgewöhnen musst. Das Ergebnis klingt identisch, liegt aber tiefer und ist einfacher zu singen. Besonders praktisch ist das für gemischte Chöre oder Bands, in denen nicht alle Sänger die gleiche Stimmlage haben.

Ein weiteres Beispiel ist „99 Luftballons“ von Nena. Das Lied steht in G-Dur, was für viele Gitarristen gut spielbar ist. Wenn du es jedoch um 3 Halbtöne nach oben nach Bb-Dur transponierst, wird aus G – D – Em – C die Folge Bb – F – Gm – Eb. Mit einem Capo auf dem 3. Bund kannst du die G-Dur-Griffe beibehalten, was die Umstellung erleichtert. Der Rechner zeigt dir nicht nur die neuen Akkorde, sondern auch die Capo-Optionen, sodass du flexibel bleiben kannst.

Auch in der Volksmusik ist das Transponieren weit verbreitet. Lieder wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Kein schöner Land“ werden oft in verschiedenen Tonarten gespielt, je nach Sänger oder Ensemble. Mit dem Transponier- und Capo-Rechner kannst du solche Lieder schnell anpassen, ohne stundenlang nach den richtigen Akkorden suchen zu müssen. Besonders nützlich ist das für Gitarristen, die in einer Band spielen und sich an die Stimmlage des Sängers anpassen müssen.

Ein weiterer Vorteil des Rechners ist die Möglichkeit, Slash-Akkorde korrekt zu transponieren. Ein Lied wie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey enthält oft Akkorde wie G/B. Wenn du das Lied um 2 Halbtöne nach oben transponierst, wird daraus A/C# – der Basston folgt also der gleichen Logik wie der Akkord selbst. So bleibt die Basslinie erhalten, ohne dass du komplizierte Griffmuster lernen musst.

Für Ukulele-Spieler ist der Rechner ebenfalls hilfreich. Viele Gitarrenlieder lassen sich mit wenigen Anpassungen auf die Ukulele übertragen. Wenn du beispielsweise ein Lied in C-Dur auf der Ukulele spielen möchtest, aber die Akkorde zu tief sind, kannst du es nach D-Dur transponieren und mit einem Capo auf dem 2. Bund spielen. Der Rechner zeigt dir die neuen Akkorde und Capo-Positionen, sodass du sofort loslegen kannst.

Die, die wir am häufigsten beantworten.

Wie funktioniert der Transponier- und Capo-Rechner genau?

Der Transponier- und Capo-Rechner hilft dir, Akkorde eines Songs in eine andere Tonart zu übertragen oder die optimale Capo-Position zu finden. Im Transponier-Modus gibst du die ursprüngliche und die gewünschte Tonart ein – der Rechner zeigt dir dann, wie sich jeder Akkord (auch Slash-Akkorde wie D/F#) verschiebt. Im Capo-Modus wählst du die Zieltonart deines Songs, und das Tool listet auf, auf welchem Bund du den Capo für die fünf offenen CAGED-Griffbilder (C, A, G, E, D) setzen musst. Praktisch: Die niedrigste sinnvolle Position wird direkt als Griffbrett-Diagramm angezeigt.

Verändert sich der Klang eines Songs, wenn ich ihn transponiere?

Nein, der harmonische Charakter bleibt gleich – nur die Tonhöhe verschiebt sich. Transponierst du z. B. einen Song von C nach D, klingt alles 2 Halbtöne höher, aber die Beziehungen zwischen den Akkorden bleiben identisch. Das ist besonders wichtig, wenn Sänger:innen den Song in ihrer Stimmlage brauchen. Der Transponier- und Capo-Rechner zeigt dir auch an, wie viele Halbtöne du nach oben oder unten gehen musst, um dieselbe Tonart zu erreichen (z. B. 3 Halbtöne hoch = 9 Halbtöne runter).

Welche Capo-Position ist die beste für meinen Song?

Das hängt von der gewünschten Klangfarbe und Spielbarkeit ab. Der Transponier- und Capo-Rechner zeigt dir alle fünf CAGED-Griffbilder mit den passenden Capo-Positionen an – sortiert von tief (kein Capo) bis hoch. Niedrige Capo-Positionen (z. B. Bund 1–3) klingen oft voller, während höhere (ab Bund 5) heller und dünner wirken. Für Songs in Es-Dur sind z. B. D-Griffe mit Capo auf Bund 1 oder C-Griffe mit Capo auf Bund 3 typisch. Teste am besten mehrere Varianten!

Kann ich den Rechner auch für Ukulele oder andere Instrumente nutzen?

Ja, der Transponier- und Capo-Rechner funktioniert für alle Instrumente, die mit Akkorden in Buchstabennotation arbeiten – also auch für Ukulele, Mandoline oder Klavier. Wichtig: Die CAGED-Tabelle gilt nur für Gitarre, aber die Transponier-Funktion ist universell. Gib einfach die Akkorde deines Songs ein, wähle die neue Tonart, und das Tool zeigt dir die verschobenen Akkorde an. Für Ukulele-Spieler:innen kann es hilfreich sein, die Griffbilder mit einem Akkordfinder zu kombinieren.

Was mache ich, wenn der Capo auf Bund 8 oder höher landen würde?

Ab Bund 7 wird der Klang oft dünn und die Saiten spannen zu stark – dann solltest du ein anderes CAGED-Griffbild wählen. Der Transponier- und Capo-Rechner zeigt dir alle fünf Optionen an, sodass du z. B. statt eines E-Griffs mit Capo auf Bund 8 lieber einen D-Griff mit Capo auf Bund 2 nimmst. Das klingt nicht nur besser, sondern ist auch einfacher zu greifen. Ein Saitenspannungsrechner hilft dir zusätzlich, die Belastung für dein Instrument zu prüfen.

Warum zeigt der Rechner manchmal B statt H oder As statt Gis an?

Der Transponier- und Capo-Rechner passt die Notation automatisch an die gängige Praxis an: In Tonarten mit vielen ♭-Vorzeichen (z. B. F-Dur, B-Dur) werden Akkorde mit B und Es geschrieben, in ♯-Tonarten (z. B. G-Dur, D-Dur) mit H und Fis. Das entspricht der internationalen Chart-Konvention und macht die Akkorde für Gitarrist:innen leichter lesbar. Ein D/F# bleibt also ein D/F#, auch wenn du in eine ♭-Tonart transponierst – nur die Schreibweise der Grundtöne passt sich an.

Wie finde ich die beste Tonart für meinen Gesang?

Probiere aus, in welcher Tonart die höchste Note deines Songs bequem in deiner Stimme liegt. Der Transponier- und Capo-Rechner hilft dir, die Akkorde schnell anzupassen. Beginne mit der Originaltonart und verschiebe sie schrittweise um 1–2 Halbtöne nach oben oder unten. Achte darauf, dass die tiefste Note nicht zu tief wird – sonst klingt der Song kraftlos. Für Cover-Songs lohnt es sich, die Originaltonart mit einem Online-Stimmgerät zu prüfen und dann zu transponieren.

Kann ich den Rechner auch offline nutzen?

Ja! Der Transponier- und Capo-Rechner funktioniert komplett im Browser – alle Berechnungen laufen lokal auf deinem Gerät. Du kannst die Seite sogar als Lesezeichen speichern oder über „Zum Startbildschirm hinzufügen“ (auf Smartphones) als Web-App nutzen. So hast du das Tool immer griffbereit, auch ohne Internet – ideal für Proben oder Auftritte.

Warum werden Slash-Akkorde wie D/F# korrekt transponiert?

Slash-Akkorde bestehen aus einem Akkord und einem Basston, der unabhängig vom Akkord verschoben wird. Der Transponier- und Capo-Rechner behandelt beide Teile separat: Aus D/F# wird bei 2 Halbtönen höher E/G# – der Akkord (D → E) und der Basston (F# → G#) wandern jeweils um 2 Halbtöne. Das ist besonders wichtig für Songs mit komplexen Basslinien, die sonst falsch klingen würden.