Was sind EXIF-Daten und warum sind sie in Fotos enthalten?
Jedes Foto, das mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone aufgenommen wird, enthält unsichtbare Metadaten, die als EXIF-Daten bezeichnet werden. EXIF steht für Exchangeable Image File Format und ist ein Standard, der seit den 1990er-Jahren von Kameraherstellern verwendet wird, um technische Informationen direkt in der Bilddatei zu speichern. Diese Daten umfassen unter anderem das Aufnahmedatum, die Uhrzeit, Kamera- und Objektivmodell, Belichtungszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit, Brennweite und sogar GPS-Koordinaten, falls die Standortfunktion aktiviert war. Ursprünglich wurden EXIF-Daten eingeführt, um Fotografen und Bildbearbeitungsprogrammen detaillierte Informationen über die Aufnahmebedingungen zu liefern. So können Professionelle später nachvollziehen, welche Einstellungen zu einem bestimmten Ergebnis geführt haben. Für die meisten Nutzer bleiben diese Daten jedoch unsichtbar – bis sie bewusst danach suchen oder Tools wie den EXIF-Viewer & -Entferner verwenden.